Bank-hopping

Aus Stupidedia

Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Begriff Bank-Hopping ist abgeleitet aus den zwei Begriffen [bank] (engl. = Bank) und [hopping] (engl. = hüpfen). Es handelt sich herbei im Groben um eine Freizeitaktivität, die ursprünglich von Musikern zur Regeneration und Ideenfindung praktiziert wurde, später jedoch insbesondere von Jugendlichen auch ohne musikalischen Hintergrund als „Funsport“ übernommen wurde.

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Definition

Der Begriff Bank-Hopping bezeichnet eine Freizeitaktivität, in der man eine zuvor festgelegte oder spontane Route zu Fuß zurücklegt und auf jeder Bank auf dem Weg eine Pause einlegt, um dort eine festgelegte Handlung auszuüben. Dies bietet den Vorteil, dass der Teilnehmer permanent neuen Eindrücken ausgesetzt wird und durch die stete Bewegung keine Langeweile entsteht.

[bearbeiten] Entstehung

Vermutlich fand diese Aktivität ihren Ursprung in den späten 90er Jahren in den Bräuchen der Musiker der im Bereich Seevetal / Rosengarten (Landkreis Harburg, Nord-Niedersachsen) aktiven Gruppe 7 9 #11 (abgeleitet von den Akkordzusätzen Septime, None und Un-Dezime, die charakteristischerweise in dem Schlussakkord in zahlreichen Stücken dieser Gruppe Anwendung gefunden haben). Nach Gigs führte diese Gruppe häufig ein Bank-Hopping durch, begleitet von kleinen spontanen musikalischen Einwürfen, die u.a. dem Ziel gedient haben, ein finanzielles Auskommen zu ermöglichen und sich fachlich in entspannter Atmosphäre auszutauschen. Hierbei stand im Wesentlichen die Musik im Vordergrund.

[bearbeiten] Bank-Hopping im heutigen Gebrauch

Mit dem zunehmenden moralischen und geistigen Verfall der Gruppe 7 9 #11 wich der Grundgedanke, auf jeder Bank zu musizieren, der Praxis, auf jeder Bank zu trinken und Musik anzuhören, die man vorher aufgenommen hatte. Dies hat gedeihlich auch Gefallen unter jungen Erwachsenen ohne Verbindung zum Musikergenre gefunden. Die Teilnehmer einer Gruppe (mehr als vier sollten es aus Platzmangel auf Bänken nicht sein) treffen mit einem großen Vorrat alkoholischer Getränke zusammen, legen einen Weg mit vielen Bänken und einer Länge von ca. 6 km zurück, und nehmen auf dem Weg auf jeder Bank ein Getränk zu sich. Bewährt haben sich nach wie vor Touren im Raum Seevetal / Rosengarten (z.B. Metzendorf, Tötensen, Eddelsen, Hittfeld), da diese sich auch landschaftlich als sehr reizvoll erwiesen haben. Ebenfalls wurden Routen im Raum Salzhausen, Hamburg-Harburg und im Harz für geeignet befunden.

[bearbeiten] Bank-Hopping als Extrem-Sportart

Insbesondere auf längeren Routen erfordert das Bank-Hopping körperliche und geistige Belastbarkeit und ein gutes Durchhaltevermögen. Lange Wege zehren an der Konstitution der Teilnehmenden, zumal mit fortschreitender Erschöpfung das Verlangen zunimmt, auf den Bänken größere Pausen einzulegen. Da dies mit einem erhöhten Konsum von Getränken verbunden sein wird, ist ein großes Maß an Zurückhaltung und Umsicht erforderlich, damit der verbleibende Weg auf ansonsten ausgeräumten Wegen problemlos gemeistert werden kann. Darüber hinaus zehrt auf längeren Wegen mit vielen Bänken auch der Alkoholkonsum an der Verfassung der Teilnehmer. Wegen des hohen Maßes an vorausgesetzter Erfahrung und der extremen körperlichen Belastung wird das Bank-Hopping zuweilen auch als inoffizielle Extrem-Sportart gehandelt, bei der, wie bei allen anderen Sportarten auch, Anfängern dringend davon abgeraten wird, sich zuviel zuzutrauen und mit einer Profi-Route von mehr als 4 km zu beginnen. Angeraten wird vor allem unerfahrenen Bank-Hoppern eine langsame Steigerung bis hin zu, abhängig von der Anzahl der Bänke, ca. 10 km, wobei der Schwierigkeitsgrad mit zunehmender Bankzahl zunimmt.

[bearbeiten] Ausstattung und Equipment

Neben geeigneter Wanderbekleidung und Getränken tragen einige kleinere Utensilien erheblich dazu bei, den Unterhaltungswert einer Bank-Hopping-Session zu steigern. Dazu gehören maßgeblich tragbare Geräte zur Wiedergabe von Begleitmusik sowie kerzenbetriebene Metalllaternen, die problem- und gefahrlos auch über längere Zeit Licht spenden und vor allem in der Dunkelheit nahende Fahrrad- oder Autofahrer auf die Bank-Hopper aufmerksam machen. Geraten wird vor allem Anfängern zur Mitnahme von Speisen, da die Dauer einer Wegstrecke schnell unterschätzt wird und am Ziel insbesondere in ländlichen Regionen die Gefahr besteht, keine geöffnete Lokalität vorzufinden.

[bearbeiten] Aufruf

Dieser Artikel wurde eingestellt, um auch überregional zur Begeisterung an dieser Aktivität beizutragen. Das Bank-Hopping ist eine friedliche Beschäftigung. Es soll explizit nicht von Jugendlichen pervertiert werden, die die gesundheitlichen Gefahren des Alkoholkonsums nicht überschauen können oder öffentliches Unbill durch unsittliches Verhalten erregen. Diese Aktivität soll ein Genuss sein und entsprechend begangen werden. Es ist nicht Anlass, komatöse Exerzitien zu zelebrieren und dadurch dem Ansehen des Bank-Hoppings zu schaden.


Schau rein!:[1]

Auch Lesezeichen können sozial sein: Eintragen bei Webnews  Eintragen bei Yigg Eintragen bei Digg Eintragen bei Mr. Wong Eintragen bei Scoop Eintragen bei Oneview  Eintragen bei Linkarena Eintragen bei Del.icio.us Eintragen bei StumbleUpon

Persönliche Werkzeuge
Diktatoren präsentieren
Misses Kennedys Wuehlkiste