Atonal

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Universum: Zwölfhunderttausend Töne und keinen einzigen mehr

Atonale Musik ist Musik ohne Zuhilfenahme von Musik. Erfunden wurde sie am Dienstag, den 08.12.1919, von Georg B. Schlitter-Schönstein, als er Samstagnacht im Suff nach Hause torkelt, über den Bordstein stolperte und ein nicht identifizierbares Geräusch von sich gab. Später versuchte er jahrelang immer wieder, dieses Geräusch in zahllosen Kompositionen nachzubilden, was ihm jedoch (im nüchternen Zustand) nie mehr gelang.

Zwölfhunderttausendton-Technik[Bearbeiten]

Der Grundgedanke atonaler Musik gründet darin, dass jeder Ton im Universum gleichberechtigt ist und keiner eine dominante Stellung innerhalb einer Komposition einnehmen dürfe. Daher darf ein atonaler Komponist erst dann einen Ton ein zweites Mal benutzen, wenn er zuvor alle anderen Töne verwendet hat. Da es im Universum zwölfhunderttausend Töne gibt, kann ein und derselbe Ton nur alle ein Mal auf zwölfhunderttausend Töne erklingen. Die Länge der Töne ist keinen Restriktionen unterworfen.

Clustertontechnik: Eröffnungstakt des Oratorium für 91 Pauken, op.2, Peter V. Ollmeise, 1921

Cluster-Technik[Bearbeiten]

Ein weiterer bekannter und gleichwie erfolgreicher Zweig der Atonalen Musik besteht in der Clustermusik. Hierfür wird mit geballten Fäusten mindestens eine halbe Stunde lang auf eine Klaviatur eingedroschen und das Ergebnis in Noten gepackt. Cluster bilden sich von selbst, somit ist der Zweck erreicht. Clustermusik unterscheidet sich von Zwölfhunderttausendton-Technik insofern, dass jeder Ton x-beliebige Male erklingen darf, bevor er wieder erklingen darf.

Konkurrierende Tonarten[Bearbeiten]

Eine andere Methode, atonale Musik zu erzeugen, ist die Technik der Konkurrierenden Tonarten. Das läuft dann folgendermaßen ab: Die Band spielt in Tonart A (drei Kreuz-Vorzeichen), während der Sänger in Tonart B (zwei B-Vorzeichen) singt. Sehr erfolgreich arbeitet damit die Show Deutschland sucht den Superstar, wo die meisten Kandidaten diese Technik aus dem FF beherrschen.

Berühmte atonale Kompositionen[Bearbeiten]

  • Adagio in a (Dauer: 0:03 Minuten, benutzt nur den Kammerton a, sonst keinen.)
  • Prestissiestes Prestissimo (Dauer: 0:03 Minuten; benutzt alle Töne des Universums 99 Mal)
  • Moderato (Dauer 3:41 min, geht ziemlich moderat mit den Beschränkungen der Zwölfhunderttausendtontechnik um)

Atonale Hits[Bearbeiten]

  • Sorry Little Martha (Dieter B. Ohlen, DE 6 Wochen lang Platz 1 am 12.12.1929)
  • Meine kleine Suffleuse (Peter M. Affay, DE 1 Woche lang Platz 9 Februar bis Juli 1931)
  • Vor der Kaserne (Winterhit 1941/1942/1943, Stalingrad)

Kritik[Bearbeiten]

Wie jede große Errungenschaft in der Menschheitsgeschichte ist auch die Atonale Musik sehr umstritten. Atonaliker behaupten, nur durch atonale Musik die Entstehung den Sinn des Lebens, die Entstehung des Universums und den ganzen Rest plausibel erklären zu können.Kritiker halten dagegen: "Rauch' nicht so viel von dem Zeug, Mann!"

Die bekannteste Kritik äußerte am 3. Mai 1982 der Tonaliker Udo M. L. Indenberg: "Pffffrrrtt!" (auf dem Klo sitzend) - ein Geräusch, für das ihn trotz aller Kritik die Atonaliker lieben.

Zitate[Bearbeiten]

  • "Ist Musik atonal, wird sie mir bald zur Qual." (Aristocats)
  • "Give me an A, äh, I mean, give me a B!" (DSDS)