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Arno Dübel

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Seltene Aufnahme des zurückgezogenen Philosophen.

Arno Dübel (*13. Januar 1956 in Hamburg) ist ein deutscher politischer intellektueller Revolutionär, Sänger, Bierbrauer, Philosoph und seines Zeichens Deutschlands erfolgreichster Arbeitsloser. Seine insgesamt über drei Dekaden umfassende Arbeitslosigkeit macht ihn zudem zu einem der wichtigsten Vertreter der Erwerbsuntätigkeitsbranche aller Zeiten. Daher fungiert er als Symbolfigur dieser politischen Bewegung und gilt unter Experten als unumstritten für die politische Wirkung der neueren Zeitgeschichte.

Biografie[Bearbeiten]

Kindheit[Bearbeiten]

Arno Dübel wurde als eines von zehn Kindern im Hamburger Stadtteil Dulsberg geboren. Sein Vater ist der deutsche Pfandflaschenexperte Jeremy-Adolf Karrenbauer, seine Mutter war ein Dübel in der Wand der Arge Hamburg-Nord. Sie verstarb kurz nach der Entbindung des zehnten Kindes an einer spontanen Selbstentzündung. Sein jüngerer Bruder ist der ebenfalls bekannte Schauspieler Katy Karrenbauer. Schon während Dübels Entbindung wurde gar Wundersames erahnt: Der leitende Arzt der Entbindungsstation, Prof. Dr. Hans-Wilhelm Pfennigfuchser, sprach von einer Jahrhundertgeburt, als Dübel eineinhalb Jahre nach dem ursprünglich erwarteten Geburtstermin entbunden wurde, genauer gesagt ein:

"Ereignis, welches sich alle 400 Jahre zuträgt und in der Medizin einer Sensation gleichkommt."

Dübel wurde mit langen, zu einem Pferdeschwanz zusammengebundenen Haaren geboren.

Dübels Kindheit verlief weitestgehend normal und wohlbehütet, nur einmal kam es zu einem Zwischenfall katastrophalen Ausmaßes: Im Mai 1964, andere Quellen sprechen von Juni/Juli 1964, der Kreml von Februar 1965, vergaß sein Vater, ihm das fällige Taschengeld zum Regelsatz von 1 DM pro Woche auszuzahlen. Man geht davon aus, dass Dübel infolgedessen den Schulunterricht boykottierte, um gegen diese Unverhältnismäßigkeit anzugehen. Eine Woche später erhielt er den fälligen Betrag von 1DM plus einer Entschädigungszahlung in unbekannter, vermutlich einstelliger Höhe. Schon hier war Dübels Kompromisslosigkeit im Kampf für asoziale Gerechtigkeit erkennbar.

Revolution[Bearbeiten]

Früh wurde klar, dass Arno Dübel die Revolution im Blut hat, und so wurde ein erstes politisches Auflehnen gegen das bestehende gesellschaftliche System erkennbar, als er vorzeitig die Tsutomu Yamaguchi Schule für lernschwache und atomar benachteiligte Jugendliche abbrach und eine Lehre als Maler begann. Diese wiederum brach er nach der Hälfte ebenfalls ab, um sich ausdrücklich gegen die Monotonie der Arbeitswelt zu stellen. Und so meldete sich Arno Dübel 1980 im Alter von 24 Jahren in der Arge Hamburg-Nord arbeitslos unter Verwendung folgender Worte historisch einmaliger Tragweite:

Ich mach sie'n Strich durch die Rechnung. Aber'n dicken Strich. In rot!

Die Revolution hatte begonnen und sie wird in ihrer historischen Bedeutung von renommierten Historikern mit der Französischen Revolution von 1789 gleichgesetzt.

Von vielen Seiten Bewunderung widerfuhr Dübel vor allem aufgrund seines Boykotts der staatlichen Aufsicht. Drohte die Arge Hamburg-Nord mit ihren inhumanen Foltermethoden, die an Grausamkeit wohl nur von der von Außerirdischen kontrollierten Rundfunk-Volksverdummungs-Anstalt RTL übertroffen werden, schreckte Dübel nicht davor zurück, sich in seinem rigorosen Kampf gegen das System als letzte Maßnahme krankschreiben zu lassen; eine revolutionäre Strategie, die in dieser Form noch keiner vor ihm anwendete. So verfuhr Dübel erfolgreich für die nächsten drei Jahrzehnte und stieg in dieser Zeit zur Ikone der Hartz-IV Subkultur auf.

Zeit nach der Revolution[Bearbeiten]

Da Dübel entgegen anders lautender Berichte und Zeugenaussagen tatsächlich nur ein Lebewesen der Gattung Homo sapiens darstellt, war auch bei ihm irgendwann der Zenit überschritten. Dieser Tag kam im Jahre 2014, als er sich von der aktiven Rolle des Systemstürzers zurückzog und sich in den Ruhestand verabschiedete. Zum Abschied erklärte er, er sei Stolz darauf, seinem Land auf die ehrenvollste Art und Weise gedient zu haben, die sich ein Erwerbsuntätiger vorstellen kann, jedoch freue er sich schon darauf, seine Rente zu beantragen und seinen Lebensabend genießen zu können.

Aktivitäten außerhalb der Revolution[Bearbeiten]

Da Arno Dübel durch seine politischen Aktivitäten auch weit über Hamburg hinaus bekannt wurde und an globaler Bedeutung gewann, betätigte er sich auf anderen Feldern um dem Verlangen des Pöbels auch entsprechend nachzukommen. So gründete er unter anderem die Brauerei Hartzburg anno 2010, in der ausschließlich Arno's Dübel gebraut wird, wahlweise abgefüllt in 0,3 oder 0,5 Liter fassenden Dosen für den praktischen Gebrauch sowohl in der Sozialbausiedlung, als auch in der Fußgängerzone oder dem Hauptbahnhof. Ferner betätigte sich Dübel als Musiker, seine beiden Singleauskopplungen aus dem Doppelplatin-Album "Bier mit Hartz-IV", "Ich bin doch lieb" und "Der Klügere kippt nach", erreichten kurz nach Erscheinen im Jahre 2011 jeweils die Spitzenposition der internationalen Singlecharts. Nicht unwesentlich war außerdem sein Beitrag zur Humanwissenschaft, siehe Globale Herzerwärmung.

Vorwurf der Faulheit[Bearbeiten]

Von politischen Gegnern wurde Dübel zeitlebens vorgeworfen, er sei faul. Dübel reagierte auf derlei Anschuldigen stets sehr erzürnt, schließlich sei er Teil einer Solidargemeinschaft der Erwerbsuntätigen, die schon "zu lange raus sind, um noch mal in der Arbeitswelt Fuß fassen zu können", so die Argumentation Dübels.

Zitate[Bearbeiten]

  • "Arbeit ist Stress und Stress hat der Arzt verboten.'"
  • "Der Klügere kippt nach!"
  • "Ich mach sie'n Strich durch die Rechnung. Aber'n dicken Strich. In rot."
  • "Jeder ist das Eigne seines Schmiedes."
  • "Ich bin doch nicht krank, weil ich alle 14 Tage oder 3 Wochen mal zum Arzt geh!"
  • Im Falle einer Streichung der Stütze "...ist man tot wohl besser dran!"
  • "No Way, ich weiß zwar nicht was das heißt, aber es passt grad."
  • "Ich rauch' sehr gerne und viel."
  • "Das Amt bezahlt das ja - dafür krieg ich ja das Geld."
  • "Amt zahlt, das läuft."