Antichrist

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Antichrist, der (fälschlicher Weise, wie sich herausstellen sollte). Im Englischen nach Merlin Manson auch als Antichrist-Superstar ("Entikreist-Supastah") bekannt. Diese vor einiger Zeit noch weitläufige und allseits anerkannte Bezeichnung geriet jedoch stark in Verruf, nachdem - trotz aller Bemühungen eben dies zu verhindern - an die Öffentlichkeit drang, dass der nun unter dem kaum zu durchschauenden Decknamen Marilyn Manson umherziehende Merlin sich damit selbst meinte. Die Massen waren empört darüber, dass jemand doch tatsächlich so anmaßend und respektlos sein könnte, sich selbst als Superstar zu bezeichnen. Dieser Titel ist bekanntlich seit jeher nur jenen legendären Gestalten der menschlichen Geschichte vorbehalten, die von Großmeister Dieter Bohlen höchstpersönlich dazu ernannt wurden.
Seit diesem Debakel, so munkelt man, ist Merlin Manson a.k.a. Marilyn Manson unter dem Namen Marilyn Monroe untergetaucht, und zwar Augenzeugen nach sehr tief. Manche Leute vermuten auch, dass der Antichrist als Sohn Satans in Form von Wolfgang Petry (Damien) wiedergeboren wurden. Aber zurück zum Antichristen.

Historischer Unsinn[Bearbeiten]

Eine weitere Schreibweise des Namens

Der Antichrist, DAS TIER 666, BETZ UND BUB, BREZELBUB, KANDELABER u.v.m. das sind nur einige Schreibweisen von dem, "DESSEN NAME NICHT GENANNT WERDEN DARF", und da sind sich alle einig, das ist bös'. Gar so über die Maße bös', dass die Menschheit seit jeher dazu neigt, seinen Namen als Synonym für Bosheit zu interpretieren. Dies spiegelt sich in zahlreichen Vorfällen der Geschichte wieder, wo man ihn unter anderen in solchen Witzfiguren wie dem Schauspieler Adolf Hitler oder dem gescheiterten Schauspieler Stalin vermutete. Selbst der arme Napoleon musste sich auf seiner Suche nach KITT dieser Vorwürfe erwehren. Ja, Martin Luther ging gar so weit und bezeichnete den harmlosen Süßstrudel aus Blätterteig und Heidelbeeren, auch als Papst bekannt, als Antichristen. Ein Drache, dem die Sache stank, sagte, als er um das Jahr 1111 von König Konich höchstpersönlich äußerst freundlich und ohne jedweden Anflug von Ungeduld oder gar Zorn gefragt wurde, nichts.

Fakten, Fakkten, Fuckten[Bearbeiten]

Die Vorstellung, der Antichrist sei völlig ungeschlechtlich nur aus einem gewissen Satan allein entstanden, ist bekanntlich mehr als lächerlich. Jeder kennt die Vorliebe Satans für den Geschlechtsakt und es ist weit wahrscheinlicher, dass er gar mehrere Frauen gleichzeitig schwängerte, die gleich eine ganze Reihe von Antichristen gebaren und das perverser Weise nicht mal gesunde neun Monate später. Auf die abnormale Idee, der Antichrist könne gar ein Tier sein, können nun wahrlich nur die durchgeknallten Bewohner Sodoms kommen.

Der rasend rote Flatan. Scheiß Schwarzweißfoto

Fakt ist, dass im Jahre kurz nach 0 ein gewisser Christian T. als Sohn von Beelze T., geborener Bub, und einer kolumbianischen Cannabis-Qualitäts-Prüferin namens Condoleezza R. auf die Welt kam. Noch bevor er sprechen konnte, auch dies ist Fakkt, riss Christian T. seinem tuntigen Onkel Flatan (siehe Abbildung) die Klöten ab, der darauf hin auswanderte und mit seiner engelsgleichen Stimme von nun an seinen hart verdienten Lebensunterhalt mit seiner unglaublichen - doch glaubhaften - Gabe als Engelsmedium und Wahrsager erlangte. Um sich von seinen Fähigkeiten zu überzeugen, kann man sich hier informieren. Seine Tante Christa fand das gar nicht gut und versohlte Christian T. seinen in Folge dessen bis zu seinem (vorläufigen) Tode wunden Popo.

Ebenso Fuckt ist, dass Christian T. nach Jahren der Peinigung und Peinlichkeit seiner verhassten Tante Christa schließlich ein Ende setzte, in dem er sich auf sie setzte, bis sich ihre Wut setzte und sie sich nach langer Atemnot schließlich gänzlich zur Ruhe setzte. Vater Beelze war gerührt, Mutter Condoleezza erschüttert, woraufhin sie ein "e" verschluckte und sich fortan als Condolezza in den kolumbianischen Drogenkartells bis an die Spitze arbeitete, bis sie schließlich knapp zweitausend Jahre und zahlreiche Operationen später zur Außenministerin der Vereinigten Staaten von Amerika werden sollte. Im Gegensatz zu Michael Jackson behielt sie ihre Hautfarbe bei, was ihrem politischen Werdegang in dem beispiellosen und vorbildhaft freien Land jedoch in keinster Weise im Wege stand. Das da auf jeden Fall was oder jemand mit dem amerikanischen Präsidenten und Philodoofen George W. Bush läuft, steht außer Frage. Der Hals, den Christian T. nun hatte, ist gar nicht in Worte zu fassen. Die Gründe dafür bedauerlicher Weise auch nicht, aber es hat ganz bestimmt was mit seiner Tante Christa zu tun. Jedenfalls verwarf er nun seinen eigentlichen Namen und bastelte noch weit geschickter als Tom Marvolo Riddle (der bei dem Versuch seinen Namen cooler zu machen nur Lord Voldemort zustande brachte, und sogar noch ein erbärmliches "I am" davor kritzeln musste, um auch ja keine Buchstaben übrig zu lassen) sich nun einen neuen Namen. Und so wurde aus Christian T. - Antichrist. Er hat also tatsächlich jeden Bestandteil seines Namens verwendet und Voldemort damit mal ganz locker bloßgestellt. Selbst der Punkt ist mit dabei, seht ihr? Christian T. wird der Antichrist. <- erstaunlich, oder?

Ja, Talent ist dem Jungen nicht abzusprechen. Manche vermuten zwar auch einen Zusammenhang zu seiner Tante Christa, wobei er aus dem "e" ein "i" gemacht haben soll um seinem Hass auf seine Tante Ausdruck zu verleihen. Dies würde jedoch voraussetzen, dass sich Christian T. über die Bedeutung des Wortes "anti" im klaren war, was definitiv zu keinem Zeitpunkt seines Lebens der Fall war. Apropos Leben - eines Tages endete auch das seine. Was er bis dahin alles gemacht hat und wie es zu diesem abrupten Ende kam, ist eine ganz andere Geschichte (irgendwie) und die soll ein andermal erzählt werden. Beispielsweise im nächsten Kapitel.

Leben & (vorläufiger) Tod des Christian T.[Bearbeiten]

Nachdem Christian T. in seinen jungen Jahren, durch seine lebensfrohe, muntere, aber leider oft auch falsch verstandene Art, seine Tante Christa, seinen Onkel Flatan und seine Mutter Condoleezza in den Wahnsinn getrieben, in die Magengrube und später auch in die Flucht geschlagen hatte fehlte auch von seinem Vater Beelze jede Spur. Über seinen Verbleib ist leider nichts genaues bekannt. Das einzige historische Fucktum, dessen Sinnlosigkeit sowie Falschheit von Dr. Ötkar garantiert werden kann ist, dass Beelze an der Schlacht am Turm zu Barbie (auf der Seite der Goten) teilnahm.

Christian T. war nun also völlig auf sich allein gestellt. Jedoch hatte er einen Entschluss gefasst: Er wollte um alles in der Welt Bundestrainer werden. Seinen Werdegang hatte er sich bereits genau überlegt. Zuerst würde er die Schule besuchen müssen um das Abitur zu erreichen, denn dieses war Voraussetzung um zur Spastiker- und Sportlerhochschule in Wien zugelassen zu werden. Wenn er den dort zu erlangenden Hochschulabschluss erreicht haben würden tun täte gehabt. (Sollten Sie, werter Leser, Zweifel an der Korrektheit dieses Satzes haben lassen Sie sich bitte im Artikel -Deutsche Grammatik- eines Besseren belehren.) Da der junge Christian jedoch niemanden mehr besaß, der ihm seine Ausbildung und ein Dach über dem Kopf hätte finanzieren können, musste er sich wohl oder übel selbst ernähren. Zu diesem Zwecke nahm er eine Arbeitsstelle beim Aldi vor Ort an und verdiente neben der Schule seinen Lebensunterhalt.

Als Christian, nach langen Jahren harter Arbeit, endlich sein Abitur erhielt (übrigens mit einem Notendurchschnitt von 2,4 , der gerade noch zur Zulassung zur Spastiker- und Sportlerhochschule gereicht hätte) musste er jedoch eines Nachmittags feststellen, dass er keinen Briefkasten besaß, als nämlich (wäre der Autor dieses Artikels nicht dämlich hätte er selbigen wohl kaum verfasst) der Postbote an seiner Tür klingeln musste um ihm persönlich einen Brief zu überreichen, den er, aufgrund des fehlenden Briefkastens, nicht in einen vorhanden Briefkasten stecken konnte, da dieser ja fehlte. In diesem Brief wurde Christian aufgefordert zu einer erniedrigenden Zwangsuntersuchung (Musterung) mit anschließender Zwangsanalkette zu erscheinen. Im Rahmen dieser "Untersuchung" sollte leider Christians Tauglichkeit zu Kanonenfutter festgestellt werden, womit die tragischen letzten zwei Tage seines ersten Lebens ihren Lauf nahmen. Christian T., ein sympathischer junger Mann, der noch ein langes und erfülltes Leben als Bundestrainer hätte vor sich haben können, wurde zur Ableistung seiner so genannten Wehrpflicht eingezogen.

Er wurde, unmittelbar nach dem offiziellen Ende der Analkette, nach Afghanistan geflogen und dort als "Friedenstruppe" stationiert. Im Rahmen der "Friedensmission" musste er Opiumfelder bewachen, deren Erträge dazu dienten sowohl die Afghanische Wirtschaft in Schwung zu halten als auch die Jugendlichen westlicher Staaten in einen wunderbaren Rauschzustand, garantiert ohne bedenkliche Folgen, zu versetzen. Am Tag nach seiner Ankunft in Afghanistan wurde Christian T. beim Tischtennis spielen mit seinen Kameraden von einem Ball am Kopf getroffen. Er stolperte daraufhin überrascht zurück und stürzte eine Treppe mit 73,5 Stufen hinab, wobei er sich keinerlei nennenswerte Verletzungen zuzog. Als er dann jedoch am selben Tag einer Ansprache des amerikanischen Präsidenten George W. Bush lauschte musste er so heftig lachen, dass er sich an seiner Brezel (Verwchslung: Kackbratze) verschluckte. Von einem Hustenkrampf geschüttelt stürzte er aus dem 666.sten Stock des World Trade Centers und starb an den Folgen einer Lungenentzündung.

Die Prophezeiung[Bearbeiten]

Christian T., der Antichrist, war tot. Doch das Leben ging weiter, wenn auch nicht für ihn. Die Zeit verging, Jahre strichen durchs Land und eigentlich blieb alles beim Alten. Vater Beelze hatte noch einige Jahre nach dem Ableben seines Sohnes als Diener in dem Anwesen von Sir Gottfried Buddallah gedient, wobei er die meiste Zeit damit verbrachte für seinen Meister und dessen Gäste für Licht zu sorgen, wodurch er den scherzhaften Kosenamen Lichtbringer erhielt. Eines Tages jedoch hatte er die Schnauze voll vom Dienen und fing an, sich zunehmend bei Sir Gottfried Buddallah über all die ihm aufgebrummten Arbeiten zu beschweren. Den erboste dies jedoch, da sich keiner der anderen Bengel, die ihm dienten, je beschwert hatte. Mit beidseitigem Einverständnis verließ Beelze nun also das Paradise Inn seines Meisters und begab sich ins Exil, welches er in einer sehr tiefen und äußerst heißen Höhle irgendwo im Dschungel von Vietnam fand. Mutter Condolezza hatte zunächst versucht sich bei Peter Jacksons Neu-Verfilmung des Klassikers "King Kong" für die Rolle der Ann Darrow zu bewerben, doch die Verantwortlichen machten deutlich, dass es für die Funktionalität der Geschichte unverzichtbar sei, dass sich die Frau deutlich vom Affen Kong unterscheidet, da der Film keine Affenromanze werden sollte. Diesen Rückschlag nur schwerlich wegsteckend wurde Condolezza anstelle dessen US-Außenministerin, was sie seitdem schamlos ausnutzt um ein weltweites Affentheater aufzuziehen.

Alles war also wie gewohnt: Menschen waren Affen, Affen waren computeranimierte Riesenviecher und vor allem waren die Fische nach wie vor Fische. Nach Jahren des Weltfriedens sollte sich nun jedoch alles ändern. Der Welt stand der Wendepunkt aller Dinge bevor, ohne das auch nur ein einziger Spacken es ahnte. Außer einer, aber der war kein Spacken, sondern ein Troll. Und der wusste nicht, dass er was ahnte.

Vor nicht allzu langer Zeit also, an einem schönen Sommertag irgendwo im Atlantik, schwamm ein Galgenfisch namens Gänsegebäck mit hängenden Flossen durchs Wasser und fragte sich, warum er nicht einfach ertrinken konnte. Darüber nachdenkend schwamm er ohne es zu merken in eine dunkle Höhle hinein und fand sich schließlich erschrocken an einem Ort wieder, den ich erst im nächsten Satz beschreiben werde. Dort saß nämlich auf einem dreckigen Klo, das dem Begriff Dreckiges Klo eine ganz neue Bedeutung gibt, ein fetter, schmieriger, stinkender und graufarbener Troll, der obendrein eine sich im Wasser langsam auflösende Zeitung hielt, deren Zersetzungsprozess durch seine ruckartigen, von merkwürdigen Lauten begleiteten Bewegungen extrem beschleunigt wurde. Es stank. Völlig verdattert vermochte es unser Galgenfisch Gänsegebäck einige Zeit nicht, sich überhaupt irgendwie zu bewegen. Sich endlich zusammenreißend wollte er schleunigst wieder diese Höhle verlassen, zuckte jedoch erschrocken zusammen als der fette Troll plötzlich "Se Proffessiiie" grölte. Verwundert wandte sich Gänsegebäck zu ihm um, wagte es jedoch nicht etwas zu sagen. Langsam, ganz langsam drehte sich der formlose Kopf des Trolls zu ihm um, bis er ihm direkt in die kleinen Glubschaugen glotzte. Der kleine Fisch blinzelte mehrmals, bevor der Troll plötzlich begleitet von einem enormen Furz, der die Höhle fast zum Einsturz zu bringen schien, erneut "Se Proffessiiie" grölte, noch lauter und verzweifelter als zuvor. Der arme Kerl schien wirklich zu leiden, doch unserem Gänsegebäck ging es da nicht besser. Der wäre jetzt am liebsten auf der Stelle tot gewesen, doch dies war ihm nicht vergönnt. "Hä?", fragte Gänsegebäck also eloquent wie eh und je. Da spuckte der Troll grünen Schleim, nieste gelbe Suppe, furzte fatal und machte einen Hopser. Da sprach der Troll, mit einer Stimme wie aus einer anderen Welt, folgende Worte:

"you built me up with your wishing hell I didn't have to sell you you threw your money in the pissing well you do just what they tell you REPENT, that's what I'm talking about i shed the skin to feed the fake REPENT, that's what I'm talking about whose mistake am i anyway? Cut the head off Grows back hard I am the hydra now you'll see your star prick your finger it is done the moon has now eclipsed the sun the angel has spread its wings the time has come for bitter things

the time has come it is quite clear our antichrist is almost here... it is done"

Gänsegebäck verstand gar nichts und hätte man den Troll, der ohnehin weniger Hirn als der unter weiblichen Fischen wohl aufgrund seiner ungemein an- und ausziehenden Dummheit allseits bekannte Suc-Han des NBNB-Clans hatte, gefragt was er da soeben gesagt hat, hätte er wahrscheinlich gefurzt. Für Gänsegebäck waren dies auch nur unverständliche, völlig sinnlose Worte. Sollte dieses lächerliche Gelaber tatsächlich eine Sprache sein? Wie konnte der Troll sie sprechen? Dieser war nach dem Beenden seiner merkwürdigen Rede wieder in furzreiches Schweigen verfallen. Als Gänsegebäck ratlos wieder wegschwimmen wollte, kam ein alter bärtiger Fisch zu ihm und Gänsegebäck erkannte ihn sogleich, denn es war der weiseste aller Fische des Atlantik: Babelfisch der Allwissende. Dieser pflegt stets dann aufzukreuzen, wenn ohne ihn eine Geschichte nicht mehr weiter gehen könnte. Deswegen übersetzte er an dieser Stelle für unser Gänsegebäck den Text des schmierigen Trolls wie folgt in unendlicher Weisheit:

"Sie errichteten mich oben mit Ihrer wünschenhölle, die ich musste nicht Sie verkaufen Sie warfen Ihr Geld im pissing Brunnen Sie gerade was sie Ihnen REPENT erklären, die sind tun, was ich sprechend ich verschütte die Haut, um die Fälschung REPENT einzuziehen bin, die ist, über was ich spreche, wer Fehler ich irgendwie sind? Schneiden Sie den Kopf wächst weg zurück hart ich sind die Hydra, jetzt, das Sie sehen, dass Ihrem Stern, Ihren Finger zu stechen es dem Mond getan wird, jetzt die Sonne verdunkelt hat der Engel seine Flügel verbritten hat, die Zeit für bittere Sachen gekommen ist die Zeit ist es ist ziemlich frei unser Antichrist ist fast hier... es wird getan gekommen"

Und mit den letzten Worten verschwand der Babelfisch auch schon wieder, doch Gänsegebäck verstand nun selbstverständlich was hier vor sich ging. Der Troll litt an übelster Flatulenz und Obstipation.

Die Reinkarnation des Antichristen[Bearbeiten]

Um diesen Teil der (zweiten) Lebensgeschichte der Ausgeburt des Bösen ranken sich viele Sagen und Mythen aus den verschiedensten Kulturkreisen. Die wahrscheinlich zuverlässigste Analyse, gesammelt aus über 2 verschiedenen Quellen, stammt von dem bedeutenden Historiker und Religionswissenschaftler M. Pülndisau. In seiner Dissertation (verfasst unter der Betreuung von Prof. Dr. Dawodubis an der Uni Bielefeld) versuchte Pülndisau Klarheit in die Suppe zu rühren, indem er die verschiedensten Erzählungen zur erneuten Fleischwerdung des abgrundtief Bösen sammelte und verglich. Insbesondere die Kultur des NBNB-Klans studierte er umfassend, während seines 2-jährigen Aufenthalts in ihrem traditionellen Lebensraum - Sporthallen und Umkleidekabinen von weiterführenden Schulen. In einer höchst faszinierenden Passage seiner kürzlich veröffentlichten Autobiographie beschreibt Pülndisau die verschiedenen Initiationsriten des Klans, sowie seine Zeit als Diener des Häuptlings Suc-Han, die für seine endgültige Aufnahme in die Reihen des Klans nötig war. Zu den Initiationsriten gehört der Tradition gemäß auch der Kampf mit dem Mitglied eines anderen Klans. Im Falle Pülndisaus bestimmte der Ältestenrat des NBNB-Klans den jungen Krieger Danny Sahne vom Klan der Misfitkids zu seinem Gegner. Nachdem die traditionelle Versenkung der klaneigenen Ritusbeutel durchgeführt war, begann das Duell, dauerte jedoch nur wenige Sekunden. Pülndisau, der Zeit seines Lebens mehr mit intensiven Studien denn mit körperlicher Ertüchtigung befasst war, musste sich der Schnelligkeit seines Gegners geschlagen geben. Um der Schmach seiner Niederlage zu entgehen, kehrte er umgehend in seine Heimat zurück, hatte er doch auch mehr als genug Material für seine Arbeit gesammelt. In den uralten heiligen Schriften des NBNB-Klans hatte Pülndisau folgende Erzählung zur Reinkarnation des Antichristen gefunden:

"Und sehet, erneut wird er kommen zu peinigen die schuldlosen Kinder dieser Welt. Vor Hass brennt sein Herz und von Schwärze erfüllt ist seine Seele. Sein Geist ist blind ob seines unbändigen Sehnens nach Rache an denen, die ihm einst den Strom abdrehten, weil er die Rechnung nicht bezahlt hatte, sodass seine Heizung ausfiel und er fror und deshalb eine Lungenentzündung bekam, die er nicht ordentlich auskurierte, weshalb er letztlich sein irdiges Dasein beendet sah durch den einen Meister Namens Tod. Und er wird seine Rache nehmen an euch, die ihr ahnungslos seid dessen, was euch harret. Eine Jungfrau wird er zu seiner Dienerin im Diesseits erwählen. Von goldenem Haar wird sie sein und mit Engelszungen wird sie sprechen. Doch traut nicht dieser falschen Prohetin, die von Liebe spricht, während ihr Innerstes verkehrt ist durch den grenzenlosen Hass ihres Meisters. Ihr erstes Opfer wird ein aufrechter Handwerksgesell sein, Goldschmied von Beruf. Mit Ehrlichkeit im Herzen wird er sprechen und er wird vertrauen dem, das alles Vertrauen verschlingt, wie die Nacht das Licht und wie das Nichts die Welt. Schnell wird die Dienerin des Bösen seine Seele verzehren, und sie wird weiterschreiten zum Nächsten. Ein Schreiber wird er sein und Gefährte des Goldschmieds. Doch Zwietracht wird zwischen ihnen gesähet werden, denn Zwietracht ist die Saat des Bösen, und die Dienerin ward ausgesandt den Acker zu bestellen. Auf ihrem Wege der Nächste wird ein Spielmann sein. Der Dritte im Bunde, ein Freund von Wein und Lautenklang, wird sich zwar nicht öffnen der teuflischen Umgarnung, doch mehr aus Feigheit denn aus Aufrichtigkeit, ja, mehr aus Kälte denn aus Stärke. Von dort wird sich begeben die Jungfrau des Teufels in die Kammern des Vierten, eines Narren, der, von tiefer Weisheit erfüllt, erkannt, dass ein Lachen stärker ist als die schärfste Klinge. Er wird sich der Dienerin hingeben und sie erkennen. Als Nächsten wird sie einen Schneider verzehren und dann einen Gelehrten. Nie wird sie einhalten, bis sie schließlich genug Schmerz gespendet und genug Kraft gesammelt, ein Kind zu gebären. Dies wird der Satan sein und das Ende der Welt wird kommen."

Die jüngste Vergangenheit des Antichristen[Bearbeiten]

Aus sicherer Quelle ist bekannt, dass der Antichrist vor nicht gar zu langer Zeit von Bananenweizen brechen musste. Eklig aber wahr. Dies lässt bei manchen merkwürdigen Leuten den Rückschluss zu, Gott sei eine Banane. Aber das ist wieder eine andere Geschichte.

Die Gegenwart[Bearbeiten]

Der Anti-Christ wird auch von vielen angesehn als den Christus der jetzt unser Universum regiert und uns depressives und schlechtes Wetter in unsrer Leben einpflanzt. Der moderne Antichrist ist wörtlich so zu verstehen: Er pflegt keine sexuellen Beziehungen mit kleinen Kindern, er hilft, die Wirtschaft der 3. Welt aufzubauen, anstatt die Länder auszubeuten. Er akzeptiert die emanzipierte Frau, lässt Homo-Ehen zu, setzt auf Dialog statt auf Waffen und verschanzt sich definitiv nicht mit anderen alten Säcken in einer Kirche im smoglastigen Rom. Sprich: Antichrist ist jeder, der sich so verhält, wie es die Kirche nicht tun würde.