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Bedrohung

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WICHTIGER HINWEIS!
Weder die Stupidedia noch der Autor dieses Artikels wollen Gewalt gegen Leben in irgendeiner Form verherrlichen! Der folgende Text ist lediglich eine skurrile Art von Humor und kein Aufruf zu Tierquälerei, Mord, Totschlag oder zur Zerstörung der abendländischen Zivilisation! Ja, es wird brutal und eklig. Lesen Sie aus diesem Grunde am besten gar nicht erst weiter, wenn Sie in dieser Hinsicht empfindlich sind! Wenn Sie es nicht sind, wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Lesen, Sie Barbar!
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Die Bedrohung ist eine allgemein weit verbreitete Art der Kommunikation, welche dazu dient, dem Gegenüber deutlich zu machen, dass man etwas ernst meint.

Bedrohung im Knigge[Bearbeiten]

Eine Bedrohung will richtig formuliert sein, weshalb sie im Allgemeinen Nachschlagewerk für gute Sitten vermerkt wurde. So kann man in ihm beispielsweise folgendes nachlesen: "Bedrohe stets einen anderen Menschen, wenn sich die Möglichkeit ergibt, dir einen Vorteil zu verschaffen. Und sei der Vorteil auch noch so geringfügig, nutze ihn."

Im Gegensatz zu vielen anderen Verhaltensregeln im Knigge wurde die Bedrohung gesondert formuliert, ähnlich einer Bedienungsanleitung für ein Gerät. Im Folgenden das Zitat aus der Erstausgabe:
"Eine Bedrohung möge stets bedacht dem Mitmenschen übermittelt werden. So beginne ein Ehrenmann mit dem Blickkontakt mit der erwählten Seele. Sollte diese den Blickkontakt erwidern, stelle man sich aufrecht vor sie, erhebe die rechte Hand und sage: 'Du dummes Stück Scheiße, glotzt du mich grad an oder wat?' Es können nun verschiedene Reaktionen von seinem Gegenüber ausgehen (...)."
Diese Reaktionen können laut Knigge folgende sein:

Daraufhin kann die korrekte Bedrohung ausgeführt werden.

Die korrekte Bedrohung[Bearbeiten]

Körperhaltung[Bearbeiten]

Unter Nennung und Ankündigung verschiedenster Methoden zur großzügigen, peripheren Reizstimulierung werden vom Akteur gewisse Forderungen an den Bedrohten gestellt. Die Ansprache des Gegenübers kann per Du, per Sie, aber auch per Wichser erfolgen, wobei dem Akteur da sämtliche Freiheiten eingeräumt werden. Wichtig dabei ist die korrekte Körperhaltung, wie sie im Zitat schon teils beschrieben wurde. Hier noch einmal kurz in Stichpunkten erfasst, was zu beachten ist:

Sprache und Betonung[Bearbeiten]

Die Sprache sollte gewählt sein, um dem Gegenüber zu vermitteln, dass man die Lage unter Kontrolle hat und man zu allem bereit ist. Dabei können Redewendungen gebraucht werden, wie "Fick dich!", "Halt deine Fresse!" oder aber auch "Ich kann dich ja auch gleich ma durchn Raum schwarten!" gebraucht werden. Vor allem letzteres ist wichtig bei einer Bedrohung.
Die Betonung sollte stets auf Worten wie "Du" und "Dich" liegen, wobei die Aussprache generell laut sein sollte.
Beispiele:

  • "Wenn ich dich noch einma sehe, dann muss ich dir ma nen Stein int Kreuz rammen!"
  • "Du solltest ma ganz kleine Brötchen backen, bevor ich deine Fresse ma mit dem Asphalt bekannt mache!"

Inhalt[Bearbeiten]

Genauso wichtig wie die Körperhaltung, die Sprache und die Betonung ist der Inhalt der Bedrohung. Der Knigge schreibt hier vor: "Die Bedrohung muss stets vagemütigen Inhalts sein, da sie andernfalls als Witz interpretiert werden könnte. Wichtig sind Androhungen von schwerster, körperlicher (aber auch seelischer) Gewalt, Folter und Mord. Nur so kann die Bedrohung ihre volle Wirkung entfalten (...)".
Beispiele:

  • "Ich montier gleich ma deinen Kopp am Gehweg!"
  • "Willste erst, dat ich dir den Ordner int Kreuz schmeiße oder wat?" - Bedrohung in Frage-Form
  • "Ich scheiß dir gleich mal in den Hals, du Vogel!"
  • "Wenn du nicht gleich deine dumme Fresse hältst und zusiehst, dass deine Frontzähne brav aufeinanderliegen, ziehe ich dir so lange mit 'nem stumpfen Büchsenöffner die Haut ab, bis du dich als lebendes Exponat bei den Körperwelten bewerben kannst!"'
  • "Dat einzige, wat du gleich rumtrittst is deine Fresse, wenn ich se dir ausm Gesicht trete, se dir vor de Füße leg und dir sage, dat dat en Fußball is." - diese Aussage ist besonders kreativ

Bedrohung ohne Worte[Bearbeiten]

Gelegentlich kann eine Bedrohung auch ohne Worte ausgeführt werden. Diese besteht meist aus einem gekrümmten Rücken, dem erhobenen Zeigefinger und einem grimmigen Blick. Um die Bedrohung perfekt zu machen, sollte der Bedrohende zusätzlich eine dicke Brille, einen Hut und graue Haare besitzen (erhältlich in jedem Lebensmittelladen). Der Zeigefinger muss während der Drohung hin und her bewegt werden. Die Aussagen dieser Gesten sind:

  • "Jong, mach dich vom Rasen, sonst baaft et!"
  • "Jong, fahr net zu dicht auf, sonst muss ich ma bös' werden!"
  • "Jong, ich schwing den Finger, also pass uf dat du net getroffen wirst!"
Fliegenschwarm im Felde

Sonstige Formen von Bedrohung[Bearbeiten]

Nicht immer muss eine Bedrohung von Menschenhand verursacht werden. Oft kommen Bedrohungen auch direkt aus der Natur. Im folgenden einige Beispiele:

  • Ein Wellensittich im Tiefflug. Dieser kann eine unmittelbare Bedrohung darstellen, welche meist tödlich endet.
  • Eine Schnecke mit überhöhter Geschwindigkeit kann eine direkte Bedrohung für andere Schnecken werden, wenn diese sich in ihrem Weg befinden.
  • Ein Schwarm Insekten auf der Autobahn. Dieser kann in Wolkenform den Autofahrer direkt bedrohen, da durch überhöhten Fliegenmist auf der Windschutzscheibe die Sicht versperrt wird. Meist äußert sich das durch gehäuftes Aufklatschen eines Insekts auf der Scheibe (ca. 10 pro Sekunde).

Anwendungsgebiete[Bearbeiten]

Bedrohungen können in nahezu allen Lebensbereichen eingesetzt werden, so unter anderem in der Beschaffung von Geld ("Gib mir dein Geld, oder ich bring dich um!"), bei der Nahrungssuche ("Wenn du meinst, dich hier vordrängeln zu müssen, dann muss ich dir ma deinen Kopp ins Bratfett halten!") und in der Politik ("Wenn du mir net dein Öl gibst, dann schmeiß ich so lange Wattebäusche auf dein Land, bis es blutet!").

Die perfekte Drohung - wie sieht sie aus ?[Bearbeiten]

hier ein Beispiel, jemand hat sich irgend ein Jamba-scheißabo bestellt oder ähnliches und kriegt einen Brief vom Anwalt: (das durchgestrichene stellt die Aussage im verständlichen, nichtbeamtendeutsch dar)

Sehr geehrter Herr Mayer, wir haben ihre Ip. Sollten Sie nicht innerhalb von 5 Tagen, den Betrag von 5 000 Euro an unsere Nutzlos-Branche überweisen, sind wir gezwungen, einen gerichtlichen Bescheid einzulegen (den wir natürlich sowieso nicht kriegen, die Polizei gibt uns leider nicht ihre richtige Adresse)

Sollten Sie der Meinung sein, nie unser Angebot in Anspruch genommen zu haben, erstellen Sie Anzeige gegen unbekannt (wohlgemerkt: obwohl Sie gar nicht der Geschädigte sind, sollen Sie also Anzeige gegen unbekannt erstellen, lol).

Blablabla, Paragraf 86, blablabla Absatz 35, blablabla, § 78 Absatz 90, blablabla. (Bezahlen Sie jetzt endlich mal?? wir müssen ja auch von was leben!)

Mit freundlichen Grüßen,

Die Anwaltskanzlei Schmidt

Siehe auch[Bearbeiten]