Alice hinter den Spiegeln

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So hat sich das Levis Croll wohl gedacht.

Alice hinter den Spiegeln (auch Alice im Spiegelland, im Orginal: Through the Looking-Glass, and What Alice Found There) (2009) ist ein von Levis Croll verfasster Bestseller und ein Spinoff zu Alice im Wunderland. Levis Croll beabsichtigte mit der Veröffentlichung dieses Spinoffs, den Verkauf der damals noch unbeliebten Serie Alice im Wunderland (2008) anzukurbeln.

Handlung[Bearbeiten]

Alice Liddel ist das Opfer an ihrer Schule und hat eigentlich kein Interesse daran, Freunde zu finden. Ihrer verwirrten desillosionierten Mutter zuliebe will sie es nun doch versuchen und bekommt zu diesem Zweck ein Starterset Schach geschenkt. Bei einem Streit zwischen ihrer Schwester Lorina und ihr selber fällt sie gegen den Spiegel, der Spiegel zerbricht und sie schlägt mit dem Kopf auf den Boden auf, wird bewusstlos und halluziniert eine Welt mit fliegenden Butterbroten, singenden Mariuhanastauden, Teepartys und grinsenden Katzen. Was für auffällig fantasievolle Parallelen zum Wunderland von Alice! Aber who the fuck is Alice?

Alice wacht in einem fremden Raum auf und stellt fest, dass sie in einer Parallelwelt gelandet ist. Auf der anderen Seite des Spiegels findet sie eine reflektierte Version ihrer Welt vor, in der Gegenstände z.B. Dosenöffner und Toilettenbecken, anfangen Alice in Gespräche über Beziehungen zu verwickeln. Außerdem findet sie in dieser Welt ihr Spiegelbild namends Lacie vor und freundet sich mit ihr an. Sie merkt, dass diese Welt das absolute Gegenteil ihrer eigenen ist, alle Leute sie lieben und nett zu ihr sind.
Alice möchte dort bleiben und beginnt zu glauben, dass es keinen Gott gibt, der sie das ganze Schlimme hatte durchmachen lassen. Sie beschließt erst einmal, das Haus zu verlassen und begibt sich in den Garten. Dort trifft sie auf die schwarze Königin. Diese behauptet "Gott" zu sein und bietet ihr an zu bleiben, stellt jedoch die Bedingung, dass Alice Liddel dafür an dem Spiel "The Queen of Queens" teilnimmt, dessen Ziel es ist, zu gewinnen, um "Gott" (also King oder Queen) zu werden und damit die Macht zu erlangen sich seinen größten Wunsch zu erfüllen. Alice willigt ein, grinst und sagt der Queen, dass sie, sollte sie gewinnen, Gott auslöschen und die Queen töten wird.

Nach und nach wird Alice immer mehr in das mörderische Spiel hineingezogen. Dabei ist es schlichtweg das Ziel, als letzte der 16 Kandidaten mit Hilfe des Spiegelbildes und einer random ausgesuchten "magischen" Kraft zu überleben, während die Teilnehmer versuchen, sich gegenseitig um die Ecke zu bringen. Nebenbei baut sich eine Liebesgeschichte zwischen ihr und dem ebenfalls teilnehmenden Peter White auf, obwohl er eine psychotischer in sie verliebter Stalker mit Hasenohren ist. Mithilfe von Peter und Lacie gelingt es ihr, fünf ihrer Gegner zu besiegen. Ihre Schwester Lorina, di ihr in diese Welt gefolgt ist, stirbt ehrenhaft in einer kitschigen Szene bei Sonnenuntergang und der verrückte Hutmacher merkt zu spät, wie wichtig doch so eine Altersversorge ist. Jedes Kleinkind dort hat Waffen, Sprengstoff und giftige Chemiekalien, aber der Hutmacher nicht? Egal, wenigstens hat er das Privileg und stirbt als namenloser Statist mit eindeutig zu viel Screentime.

Nachdem die Grinsekatze im Tierheim landet und die letzten paar Teilnehmer, die nicht durch Konfrontationen untereinander in die ewigen Jagdgründe gingen, durch einen hochgradig ansteckenden Virus angesteckt wurde, kämpt Peter White, nicht wie alle anderen gegen den Killer um die Welt zu retten, nope. Er kommt auf die brilliante Idee, den Virus zu nutzen, um die Weltherrschaft an sich zu reißen, schmeißt sich kurzerhand in ein Bunny-Dress und unterwirft in Rekordzeit die neue Welt. Da Alice und Peter nun alles haben, was sie wollten, sehen sie es nicht als nötig an, sich gegenseitig abzumurksen und die schwarze Königin leutet wegen akuter Spielverweigerung mal schnell das Ende der Welt ein.

Als Alice brav die Tabletten schluckt die sie von der König erhält, hat sie nicht ansatzweise die Idee, dass Lacie ihr ans Leder will oder dass Peter getötet werden muss oder dass sie mit der ihr verliehenen Kraft einfach eine weitere Welt baut und alle Leute wiederbelebt. Es kommt so wie es kommen muss: Alice und Peter verbringen wie Rentner die letzten Tage ihres Lebens und die Welt geht unter. Aber was ist schon für ein Leben ohne eine Frau im Bett.

Letztendlich zückt Peter sein Küchenmesser und sagt, er sei nicht Peter sondern nur sein Spiegelbild und erklärt ihr, dass Spiegelbilder ebenfalls am Spiel teilnehmen können, sofern sie ihr Original umbringen oder in die Nichtspiegelwelt zurückschicken. Er stößt daraufhin Lacie romantisch die Klippen runter und verspricht Alice, einen Weg zu finden und ein Wunderland zu erschaffen, in dem alle glücklich sind, damit sie zusammen sein können und.

Im Epilog wacht Alice im London der Gegenwart auf und muss mit Entsetzen feststellen, dass sie wegen eines Schädel-Hirn-Traumas im Koma gelegen hat und sie zwei Jahre lang im Krankenhaus von Dr. House gelegen hat. Ihr Bettnachbar erzählt ihr, ihre Mutter hätte sie in ihren zwei Jahren Abwesenheit verlassen und das Gerücht käme auf, ihre Schwester Lorina sei unter rätselhaften Umständen verstorben. Nebenbei bemerkt Alice, dass diese Person ihr bekannt vorkommt und ihr fällt auf, dass sie verblüffende Ähnlichkeit mit Peter White aufweist. Schließlich fragen sich Alice, was Traum und was Wirklichkeit gewesen ist und der Leser, was das Ganze eigentlich soll.

Hauptcharaktere[Bearbeiten]

Alice Liddel[Bearbeiten]

Sie ist zu Anfang der Geschichte 13 Jahre alt und gegen Ende der Geschichte 15. Sie ist blond, blöd und eine Zynikerin. Auf gut Deutsch ein ziemlicher Miesepeter/Spielverderber. Schon als kleines Kind hatte sie auffällige Wachstumsstörungen, die zu Wachstumsschüben bzw. Schrumpferscheinungen führten, weshalb ihre Mutter es aufgab ihr dauernd Kleider in neuen Größen zu kaufen.

Lacie[Bearbeiten]

Lacie auch ecilA genannt ist Alices Spiegelbild. Sie istattraktiv, intelligent und Musterschülerin. Abgesehen davon eignet sie sich hervorragend als Protaginistin. Dieser Voschlag wurde aber von der Autorin abgelehnt, da sie sich Sorgen machte, dass die Leserinnen sonst Minderwertigkeitskomplexe bekämen. Schließlich bekam sie die Rolle der Antagonistin verpasst.

Peter White[Bearbeiten]

Er ist das Spiegelbild eines unbekannten Teilnehmers des Survival-Games. Im Gegensatz zu seinem Orginal scheint er wie ein tollpatschiger passiver Verlierer. Tatsächlich ist er obsessiv in Alice verliebt und seine Passivität kann sich in Sekundenschnelle in Aktvität verwandeln. Er ist zudem geschickt im Umgang mit Messern und Schusswaffen. Er ist eifersüchtig auf jede Person, die Alice zu nahe kommt und zögert nicht, jeden zu töten, der sie verletzen will. In "Alice im Wunderland" stalkt er sie sogar heimlich und geht soweit, sie zu kidnappen und mit ins Wunderland zu schleppen. Peter kann sich außerdem in menschliche und tierische Form verwandeln und nutzt das gerne aus.

Nebencharaktere[Bearbeiten]

Schwarze Königin[Bearbeiten]

Die schwarze Königin (im englischen die rote Königin) ist die Königin des Spiegellandes, sie wird außerdem als "einzige Frau" mit Geschmack beschrieben. Sie liebt Splatter und Action. Daher orientierte sie sich beim Aufbau des Spiels an Schach und ihrer Lieblingsserie Mirai Nikki.

Dinah[Bearbeiten]

Dinah ist Alice Katze. Sie ist eine perfekte Verwandlungs- und Überlebenskünstlerin und tritt u.a. als Mensch (weiße Königin/ weißer Ritter) auf. Im Roman spielt sie eine sehr wichtige Rolle und fungiert ab und zu als gute Fee. Auf Grund mangelnder Popularität ersetzte die Autorin sie bereits im Kapitel 8 durch die Grinsekatze.

Humpty Dumpty[Bearbeiten]

Humpty Dumpty ist ein weltweit gesuchter Terrorist und paranoider Serienmörder der das Survival Game "The Queen of Queens" mit Hilfe eines hochansteckenden Virus gewinnen möchte. Er infiziert sich dummerwiese zuletzt selbst damit, wird pensioniert und verwendet seine Freizeit damit, rosa Ponies zu züchten.