Alestorm

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Alestorm auf dem Schlachtfest der Volksmusik, 2008.
Mitte: Christopher Bowes, rechts und links zwei Discount-Showgirls, am Schlagzeug Florian Silbereisen.

Alestorm, auch Christopher Bowes' lustige Rumpelkombo genannt, ist eine schottische Kapelle, die ihre Musik selbst als "True Scottish Pirate Volksmusik" bezeichnet. Die Band entspringt einer Kampagne des britischen Justizministeriums, nach der verurteilte Straftäter (im Falle von Alestorm Piraten) ihre Sozialstunden in Partybands ableisten.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

2004 wurde der schottische Pirat Christopher Bowes mitsamt seiner Crew beim Überfall auf den britischen Frachter HMS Running Wild aufgegriffen und zum Tode durch Enthaupten mit einem Schwertfisch verurteilt; in letzter Sekunde wurde das Urteil jedoch in 1000 Jahre Sozialstunden umgewandelt, da man auf der Privatyacht der Queen eine Partyband benötigte. Deshalb drückte man Bowes und seinen Kumpanen die erstbesten Instrumente, die man zur Hand hatte, in selbige, schiss darauf, ob diese zusammenpassten, und komplimentierte die verhinderten Freibeuter auf die Bühne.

Der typische Alestorm-Fan.
Diese entschlossen sich, das Beste aus der Situation zu machen, grölten einige alte Seemannslieder und kombinierten sie mit windschiefem Geschredder auf den Instrumenten. Dieser erste Auftritt der Band wurde ein voller Erfolg, hauptsächlich dank dem Urteil der Queen, die nicht minder voll war und später angab, "very amused" zu sein.


Bald darauf folgten weitere Auftritte, zunächst unter dem Namen Battleheart. Da dieses Wort jedoch besoffen, dem Standard-Aggregatzustand der Band, schwierig auszusprechen war, benannte sie sich wenig später um in Alestorm; inspiriert zu diesem Namen wurde die Gruppe, als sie in einer Kneipe aufgrund einer gestolperten Bedienung kurzzeitig in einen Sturm aus obergärigem Bier geriet. 2008 wurde das erste Album Captain Morgan's Revenge (siehe unten) in Bowes' Garage eingeklampft und vom vietnamesischen Label Napalm Records veröffentlicht. Überschattet wurde das freudige Ereignis jedoch von der Tatsache, dass Schlagzeuger Ian Wilson während einer USA-Tournee versehentlich über die Planke ging. Ersatz fand sich jedoch schließlich in einem musikalisch begabten Tintenfisch namens Squiddy; trotz dessen Angewohnheit, am Ende eines Solos die übrigen Bandmitglieder mit Tinte zu bespritzen, schlug der anschließende Auftritt mit Hansi Hinterseer auf dem angesagtesten Provinzvolksfest Europas ein wie eine Bombe.
Bowes verteidigt seine Schokotaler-Kiste mit Zähnen und Klauen

2008 folgte eine Tournee durch die Karibik, auf der die Piratencrew erstmals die Erfahrung machte, dass die Bewohner von geplünderten Städten sich durchaus für die Verwüstung ihrer Heimat begeistern konnten, wenn man ihnen dabei nur eine gute Show bot. Die Stadträte sahen dies jedoch leider anders, und so kamen recht hohe Kosten auf die Band zu. Um diese bezahlen zu können, wurde im Mai das zweite Album Blacks Sail At Midnight veröffentlicht, welches, wie der Titel schon andeutet, von der Piraterie vor der Küste Somalias handelt. Ein Vorschlag des Managements, auch dort auf Tournee zu gehen, wurde von Christopher Bowes jedoch aufgrund von schlechten Kindheitserinnerungen und einem hohen Kopfgeld auf ihn (siehe unten) energisch abgelehnt. Die Schulden für die zerstörten Städte waren schnell beglichen; indem sie einige ihrer vergrabenen Schätze hoben, konnten Alestorm den gesamten Betrag von 2 Milliarden Golddublonen innerhalb von einen Monat zurüchzahlen.
2011 erschien das dritte Album, Back Through Time; auch dessen Produktion war jedoch mit Schwierigkeiten verbunden: Nach der Veröffentlichung des Werks, welches von einer Piratenmannschaft handelt, die in der Zeit zurück reist, um Wikinger zu vermöbeln (Ohne Scheiß!), wurde die Band wochenlang von einer Horde aufgebrachter Amon-Amarth-Fans verfolgt. Um diese loszuwerden, musste die Plattenfirma schließlich versprechen, Odin rituell eine große Entschädigungsumme zu opfern.

Mitglieder[Bearbeiten]

Christopher Bowes[Bearbeiten]

Der Käpt'n der Band wurde 1986 auf dem Billardtisch der Dorfkneipe im englischen Kaff Gravesend geboren und zog mit 8 Jahren mit seinen Eltern nach Perth, Schottland. Dort war der Kuhmist nicht gerade am Dampfen, und so fühlte Bowes sich bereits früh zu Höherem berufen.
Bowes und sein Ziehvater beim Überfall auf einen niederländischen Cannabisfrachter, etwa 1993.
Als er 16 Jahre alt war, wurde das Schiff, auf dem er und seine Eltern sich während einer Somalia-Kreuzfahrt befanden, von Piraten unter dem berüchtigten "Einäugigen Achmed" gekapert. Dieser erkannte sofort das Potential des jungen Christopher und verlangte für das Freigeben aller anderen Passagiere sowie ihres Geldes lediglich, ihn mitnehmen zu können. Christophers Eltern zeigten sich zwar nicht allzu begeistert von dem Vorschlag, wurden jedoch von den anderen überstimmt, da sich ihre Piraten-Versicherung weigerte, für die Verluste aufzukommen.
So begann die Piraten-Karriere des jungen Freibeuters, und zwischen ihm und der Mannschaft entwickelte sich bald ein sehr familiäres Verhältnis; insbesondere der Einäugige Achmed zog ihn auf wie einen seiner zahlreichen Söhne.
Nach dem Einmarsch Beginn der Friedensmission durch die Vereinten Nationen wurde das Schiff der Piratengang jedoch von einem Schlachtschiff angegriffen, wobei der Einäugige Achmed von einem nicht detonierten Raketengeschoss am Kopf getroffen wurde und an einer Gehirnblutung starb. Außer sich vor Wut, ließ Bowes das Schiff verfolgen, entern und die Mörder seines Käptns an die Seepferdchen verfüttern. Nach der Racheaktion kehrte er enttäuscht nach Schottland zurück, um dort mit seinem Ruf als berüchtigter Pirat Angst und Schrecken zu verbreiten. Er sollte jedoch gleich drei böse Überraschungen erleben: 1) Wusste keine Sau, wer er war, 2) waren seine Eltern mittlerweile vom Monster von Loch Ness gefressen worden und 3) war Perth immer noch genauso langweilig wie zum Zeitpunkt seiner Abreise.
Vollends desillusioniert, schleppte sich Bowes in einen Pub und gab sich drei Tage und Nächte die Kante. Als er erwachte, lag er, kotzend und in diverse Körperflüssigkeiten gebadet, mit drei anderen kotzenden und in Körperflüssigkeiten gebadeten Typen in einer Ausnüchterungszelle. Ein solches Erlebnis schweißte natürlich stark zusammen, und so unterbreitete Bowes seinen Mitverkaterten das verlockende Angebot, Mitglieder seiner neuen Piratencrew zu werden. Gemeinsam machten sie die Nordsee unsicher (wahrscheinlich nicht ganz, aber zumindest aber weitaus weniger sicher), bis sie schließlich 2004 beim Überfall auf die HMS Running Wild festgenommen wurden. Da Bowes am besten von allen Seemannslieder grölen konnte und noch dazu Käptn war, besetzte er nach der Bandgründung den Frontmann-Posten am Alestorm-Mikrofon.

Gavin Harper[Bearbeiten]

Über Gavin Harper, den Gitarrenzerstörer der Band, ist nicht viel bekannt, und entsprechend viele Geheimnisse ranken sich um ihn. Gerüchte besagen, dass er in den 80er Jahren als Sohn eines einkommensschwachen Schiffsschaukelbremsers im schottischen Highland geboren wurde und sich seit frühester Kindheit seinen Lebensunterhalt als Saftschubser an Bord eines Ausflugsdampfers auf dem Tay River verdienen musste.
Nachdem er mehr als zehn Jahre lang täglich Demütigungen durch hässliche und strunzdumme Touristen hatte hinnehmen müssen, brachte ein Passagier, der Harper lauthals dafür verantwortlich machte, dass die Eistitten in seinem Drink die falsche Körbchengröße hatten, das Fass zum Überlaufen: Es kam zu einer blutigen Meuterei, in deren Verlauf es Harper zusammen mit dem Barkeeper und einem Animateur gelang, das Schiff in seine Gewalt zu bringen. Sämtliche gefangenen Touristen wurden kurzerhand kielgeholt; anschließend machte sich die Crew über die Alkoholvorräte des Ausflugsdampfers her. Als diese in der Nacht jedoch zur Neige gingen, beschlossen Harper und seine beiden Mitmeuterer, an Land zu wanken und dort weiterzusaufen; zufällig verschlug es sie dabei in die selbe Kneipe wie Christopher Bowes, mit
Squiddy randaliert betrunken gern mal rum.
dem sie später zusammen in der Ausnüchterungszelle erwachten. Da niemand von ihnen musikalische Erfahrung hatte, wählte jeder das Instrument, welches er am wenigsten nicht spielen konnte, wobei für Harper die Gitarre abfiel.

Calamario "Squiddy" Octopodi[Bearbeiten]

Der spätere Drummer der Band wurde 1997 im pazifischen Ozean geboren. Drei Jahre später wurde er von einem US-amerikanischen Kutter gefangen und sollte zunächst in einem Fischrestaurant serviert werden; er entzog sich diesem Schicksal jedoch, indem er den Gast, der ihn bestellt hatte, mit dessen Gabel angriff. Als dieser die Flucht ergriff, improvisierte Squiddy mit Geschirr und Besteck ein Schlagzeugsolo, wodurch er auf sein musikalisches Talent aufmerksam wurde. Den Start seiner Bandkarriere bildete die Brutal-Death-Metal-Band Naughty(cal) Nonsense, mit der er hauptsächlich in Hafenkneipen an der amerikanischen Westküste auftrat.
Im Jahr 2000 wurde Squiddy jedoch aufgrund seines Gabelangriffs zu 8 Jahren Aquariumshaft verurteilt. Nach seiner Entlassung sprang er zunächst als Aushilfsdrummer für Alestorm, die sich nach dem Ausstieg von Ian Wilson nun ohne Schlagzeuger auf USA-Tournee befanden, ein, und wurde schließlich Vollzeitmitglied.
Von Anfang an war er bei den Fans sehr beliebt, und es gilt als große Ehre, während eines Auftritts von Squiddy bespritzt zu werden; Flaschen mit seiner Tinte erzielen unter Sammlern Höchstpreise.

Stil[Bearbeiten]

Thematisch handeln die Lieder von Alestorm größtenteils von Piraten, besoffenen Piraten oder eben besoffenen Piraten, die 600 Jahre in der Zeit zurückreisen, um Wikinger zu vermöbeln. Aufgrund der bunt gewürfelten Vielfalt von Instrumenten, Musikern und Alkoholika, die diese auf der Bühne intus haben, fällt es bisweilen schwer, Alestorm in ein bestimmtes musikalisches Genre einzuordnen; Kritiken in der Fachwelt sprechen jedoch meist von Heavypowervolksmetalpunkrock mit Goaeinfluss. Inspiriert wurde die Band laut eigenen Angaben von Blind Guardian, Korpiklaani, Modern Talking, den Wildecker Herzbuben, Rum, Whisky, Koks, Helium und Currywurst.

Diskografie[Bearbeiten]

Captain Morgan's Revenge[Bearbeiten]

"The curse of Captain Morgan has led us to this fate..."
Das 2008 erschienen Konzeptalbum handelt von dem Erwachen nach einem Abend, den die Band in der angenehmen Gesellschaft von 4 Flaschen Captain Morgan (pro Person) verbracht hatte.

Der Titelsong Captain Morgan's Revenge beschreibt, wie die Band aus ihrem Erlebnis ihre Lehren zieht und gute Vorsätze fasst (d.h. auf anderen Alkohol umzusteigen).

Blacks Sail At Midnight[Bearbeiten]

Der Titelsong zeigt deutliche Anleihen aus dem Black-Metal und der ostafrikanischen Folkloremusik, sodass ein Grundthema entsteht, so schwarz wie eine mondlose Tasse Kaffee. Das Album hielt sich mehrere Monate auf Platz 1 der somalischen Albencharts.

Back Through Time[Bearbeiten]

2011 erschien schließlich das dritte Album namens Back Through Time, das vom erwähnten Wikingerklatschen handelt; ein langersehntes Ventil für die Gewaltfantasien der Crewmitglieder.