Aldi-Trampel

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Aussenansicht des Arbeitsplatzes. Man beachte die Kamera zur Überwachung des Mitarbeiters an der Decke, ganz nach Vorbild von Schlecker.

Aldi-Trampel bezeichnet einen neuartigen Beruf, der als Folge der immer größer werdenden Konsumgesellschaft vor erst wenigen Jahren entstand.

Herkunft[Bearbeiten]

Die Berufsbezeichnung setzt sich aus dem Namen eines großen, deutschen Discounters und dem Substantiv des Verbs "trampeln" zusammen.

Geschichte[Bearbeiten]

Vor einigen Jahren stellten Politiker fest, dass es doch langsam aber sicher an der Zeit wäre einen Versuch zu starten, die Verwendung von Plastikflaschen einzudämmen.

Der Grund dafür war mehr als offensichtlich: Plastikflaschen sind schlecht für die Umwelt. So beschloss man in der Hoffnung, dass die Menschen dazu übergehen würden Getränke in Glasflaschen zu kaufen, Plastikflaschen mit einem abnorm hohen Pfand von 25 Cent zu belegen. Doch was die Politiker nicht bedachten war folgendes: Plastikflaschen sind um ein vielfaches leichter zu tragen als Glasflaschen. Ausserdem kosten 1,5 Liter Wasser in der Plastikflasche beim Discounter nur 19 Cent. Dafür bekommt man bei Volvic nichtmal eine 0,33 Liter-Flasche mit überschrittenem Haltbarkeitsdatum.

Das Ergebnis war das genaue Gegenteil von dem, was sich die Politik erhoffte: Die Menschen kauften vermehrt Getränke in Plastikflaschen, da ein Pfand von 25 Cent keine wirkliche Abschreckung ist und die Berichterstattung in den Medien über den neu eingeführten Pfand viele, bis dahin Glasflaschen nutzende Menschen darauf aufmerksam machte, dass es Wasser viel günstiger zu kaufen gibt, wenn man bereit ist einen höheren Pfand zu bezahlen (was ja egal ist, da man das Geld dafür eh zurückbekommt).

Um dem immer größer werdenden Andrang an Pfandautomaten gerecht zu werden, beschloss man den Beruf des ALDI-Trampels einzuführen, da immer mehr zurückgebrachte Flaschen auf engem Raum gesammelt wurden mussten und keine Maschine so günstig wie eine schlecht bezahlte Arbeitskraft ist.

Tätigkeitsfeld[Bearbeiten]

Ein angestellter Aldi-Trampel ist meist in Discountern und Supermärkten beschäftigt. Sein Arbeitsplatz ist der Pfandautomat, in dem er an sechs Tagen der Woche á 8,5 Stunden die mittels Förderband im Automaten ankommenden Pfandflaschen mit gelben Neonsneakers, die seine behaarten Hobbitfüße umgeben, zertrampelt.

Zukunftsperspektive[Bearbeiten]

Staatlich anerkannter Lehrberuf über drei Jahre. Im kommenden Jahr ist der erste Bachelor-Studiengang konzipiert. Somit bekommt der Beruf eine akademische Note.