Aggressionsaufbauprogramm

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Das Aggressionsaufbauprogramm wurde von Siegmund Freut Sich erfunden und von vielen Psychologen weiterentwickelt. Es dient dazu, aggressionsschwachen Menschen zu helfen, wieder richtig ausrasten zu können. Es gibt mehrere verschiedene Therapieformen, die verschiedene Aggressionsniveaus erzielen. Das Gegenteil des Aggressionsaufbauprogramms ist das Aggresionsbekämpfungsprogramm.

Schule[Bearbeiten]

Ein trauriges Bild: aggressionsgestörte Kinder. Zum Glück gibt es die Schule!

Freut Sich stellte fest, dass die Zivilisation mit ihren Annehmlichkeiten den Menschen seiner natürlichen Aggression beraubt. Während der Mensch früher für alles, was er brauchte, gegen die Natur kämpfen musste, bekommt er jetzt fast alles für Geld.

Um dem Menschen dennoch eine gesunde Aggression zu ermöglichen, veranlasste Freut Sich, dass jeder Mensch im Laufe seiner Jugend eine aggressionsfördernde Einrichtung besuchen müsse.
In diesem Bereich erwies sich die Schule als am effektivsten. Ihre Funktionsweise beruht auf sieben Schritten, die im Folgenden erläutert werden.

Schritt 1: Angst[Bearbeiten]

Der erste Schritt findet bereits vor dem tatsächlichen Schulbesuch statt. Die Eltern und anderen erwachsenen Bekannten des Kindes reden diesem etwa ein halbes Jahr, bevor es schulpflichtig wird, ein, mit der Einschulung ende die Kindheit und es beginne der Ernst des Lebens.
Auf diese Weise wird dem Kind eine unbestimmte, aber intensive Angst vor der Zukunft eingegeben, fruchtbarer Boden also für unkontrollierte Wut. Gut.

Schritt 2: Verwirrung[Bearbeiten]

Nach der Einschulung wird das Kind von speziell dafür ausgebildeten Therapeuten psychisch gefoltert. Wissend, dass das Kind von der Schule das Schlimmste befürchtet, wird in den ersten Tagen nur herumgealbert und gespielt, bis die Kinder ihre Angst verloren haben. Dies hat den Zweck, die Patienten in Schritt 3 noch härter zu treffen.
Hierbei muss darauf geachtet werden, das "goldene Maß" zu finden. Wird diese friedliche Phase zu kurz gehalten, verlieren die Kinder ihre Angst nicht, ist sie zu lang, haben sich unter den Kindern womöglich schon enge Freundschaften gebildet, was natürlich vermieden werden muss, da es sich sehr aggressionshemmend auswirken kann.

Schritt 3: Enttäuschung[Bearbeiten]

Nachdem die Kinder nun glauben, Schule mache Spaß, die Lehrer (Fachausdruck für oben genannte Therapeuten) seien nett, und die Eltern hätten sie nur verarscht, wird die Tarnung fallengelassen.

Schritt 4: Folter[Bearbeiten]

Nun werden sie dazu gezwungen, aus ihrer Sicht nutzloses Zeug zu lernen und ermüdende Arbeiten zu verrichten. Es handelt sich hierbei keineswegs um körperliche Arbeit. Da Kinder ein natürliches Bewegungsbedürfnis haben, wird ihnen sogar strengstens verboten, während der Behandlung von ihrem Stuhl auch nur einen kleinen Moment aufzustehen.
Um eine Gewöhnung an diese Zustände auszuschließen, werden immer wieder kurze Folterpausen eingelegt, in denen die Kinder das Gefühl der Freiheit, wenn auch eingeschränkt, erleben können, sodass es immer in Erinnerung bleibt.

Schritt 5: Konkurrenz, Neid, Hass[Bearbeiten]

Eine Gruppenschlägerei, die Behandlung zeigt Erfolge.

Im fünften Schritt werden die bereits zutiefst gedemütigten Kinder gezwungen, Pseudo-Leistungen im direkten Vergleich zu erbringen. Zufällig ermittelte Patienten erhalten hier bessere Bewertungen als die anderen. Dies führt dazu, dass sie unbeliebt werden und von den anderen ausgegrenzt werden. Die Lehrer fördern diesen Prozess gezielt, indem sie unsinnige Argumente für diese Individuen aufbringen, z.B. "Er kann ja gar nichts dafür, ihr seid halt dümmer!" oder "Ihr grenzt ihn nur aus, weil er anders aussieht als ihr, und das darf man nicht."
Es wird auch darauf geachtet, dass die Beneideten stets eindeutig in der Unterzahl sind, damit beide Parteien das Gefühl haben, schlechter abzuschneiden als die jeweils andere.

Schritt 6: Selbstzweifel[Bearbeiten]

Nach mehreren Jahren der Behandlung wird das Programm etwas verändert. Schüler, die von Natur aus selbstbewusst sind und gegen das System rebellieren, werden auf besonders grausame Art und Weise malträtiert.
Sie werden bei jeder sich bietenden Gelegenheit als schlechtes Beispiel benutzt, damit sie von den anderen nicht respektiert werden, und in besonders schlimmen Fällen werden sie auch gezwungen, eine Phase des Programms zu wiederholen, wenn die Wirkung zu sehr zu wünschen übrig lässt.

Schritt 7: Noch eine Enttäuschung[Bearbeiten]

Am Ende des Leidensweges bekommen die Schüler eine Urkunde, von der ihnen gesagt wird, dass sie ihnen das weitere Leben erleichteret, was, wie alle recht schnell feststellen, überhaupt nicht der Fall ist. Manche bekommen auch gar nichts. (Das sind dann wie in Schritt 6 diejenigen, die noch rebellisch waren.)
In jedem Fall wird der Schüler am Ende der Schullaufbahn noch einmal gründlich enttäuscht.

Wirkung[Bearbeiten]

Moderne Schulen sind sehr effektiv. Es wird davon ausgegangen, dass weniger als 0,01% der jungen Erwachsenen ohne die Schule dasselbe Maß an aufgestauten Aggressionen aufweisen könnten.
Ein bedauerlicher Nebeneffekt ist, dass in besonderen Fällen Patienten unbeabsichtigt so sehr unter der Aggressionskur leiden, dass sie irgendwann Amok laufen und somit andere Patienten oder auch Therapeuten verletzen oder gar töten. Zum Glück ist das aber selten und Schwund ist ja auch überall.

Jedenfalls reicht die Behandlung in der Schule bei den meisten Menschen ein Leben lang. Für diejenigen, die dennoch später krankhaft friedlich werden, gibt es weitere Therapiemöglichkeiten.

Fußball[Bearbeiten]

Das neben der Schule bedeutendste Aggressionsaufbauprogramm ist der Fußball.

Anders als in der Schule wird hier eine klare Unterteilung in normal und besonders förderungsberdürftige Patienten vorgenommen.

Normal förderungsbedürftige Patienten[Bearbeiten]

Die Behandlung verfehlt ihren Zweck selten.

Allgemein besser bekannt als "Zuschauer" oder "Fans". Bei ihnen ist nur eine kleine Auffrischung des eigentlich gesunden Aggressionspotentials nötig.
Daher bekommen sie auch keine individuelle Betreuung, sondern werden einfach zu Tausenden ins Stadion gesperrt, müssen für schlechtes Essen viel Geld bezahlen und sich dann auch noch die Behandlung der besonders förderungsbedürftigen Patienten ansehen.
Besonders letzteres scheint sehr effektiv zu sein. Meistens geraten die Patienten darüber in Streit, welcher Patient die besten Fortschritte macht, und können so ihre Aggressionen von selbst wiederherstellen.

Besonders förderungsbedürftige Patienten[Bearbeiten]

Dieser Patient ist genesen und kann wieder eine gesunde Aggression vorweisen. Man beachte auch seinen Gesichtsausdruck

Leider gibt es auch Menschen, bei denen die normale Behandlung nicht anschlägt oder nur mangelhafte Ergebnisse (z.B. Gröhlen, aber keine körperliche Gewalt) liefert. Diesen Menschen wird heute das Fußball spielen empfohlen. Diese ausgklügelte Methode ist das beste, was die moderne Psychologie auf dem Gebiet der Aggressionsföderung zu bieten hat.
Die Patienten werden zunächst in zwei etwa gleich große Gruppen aufgeteilt. Wenn sich das nicht ausgeht, werden sie in eine Extragruppe gesteckt, die nur daneben sitzt und eigentlich nichts zu tun hat. So werden sie neidisch auf die anderen, was erheblich zur Aggression beiträgt. Meist jedoch werden diese Patienten später in die regulären Gruppen übernommen, etwa weil dort schon zuviele geheilt worden sind. Danach werden sie dazu gezwungen, einen Lederball zu treten. Da sie, wie wir wissen, aggressionslos sind, widerstrebt ihnen das schonmal. Daher kommt es vor, dass sie sich weigern, dabei ihre volle Kraft einzusetzen.
In diesem Falle werden sie aber vom beaufsichtigenden Therapeuten:

  • angeschrien
  • beleidigt
  • geschlagen
  • oder alles zusammen,

bis sie sich fügen. Wenn die Patienten ihre Aggressionen wiedererlangt haben, zeigt sich dies meistens dadurch, dass sie andere Spieler angreifen. In diesem Falle werden sie vom Cheftherapeuten aus der Behandlung entlassen und können die Klinik (umgangssprachlich Spielfeld genannt) verlassen.
Oft jedoch werden sie noch eine Weile in der Klinik behalten, da sie durch ihr aggressives Verhalten die anderen Patienten anstecken können und so zu deren Heilung beitragen.
Hier ist das Fingerspitzengefühl des Therapeuten gefragt.