1 x 1 Bronzeauszeichnung von Sepia

Aberglaube

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Aberglaube ist der tiefverwurzelte Glaube im Menschen, "aber " sagen zu müssen.

Geschichte des Aberglaubens[Bearbeiten]

Schon in frühester Vorzeit spielte Aberglaube eine große Rolle bei den Höhlenmenschen und Vorläufern des Homo Sapiens. Kein Stamm ging auf die Jagd, ohne vorher die Götter nach deren Meinung dazu zu fragen. Hierbei wurden Riten angewandt, um die Götter gewogen zu stimmen:

Knochen wurden geworfen (eine frühe Version von "eine Sieben, gib mir eine Sieben, oh mein Gott!") Warane geopfert, Jungfrauen willkürlich penetriert oder die Alten von der Klippe gestoßen. War das Ergebnis dennoch nicht günstig, hieß es meist:

  • "Los, greifen wir uns die Mammuts trotzdem!"
  • "Wäre ja nett – ABER ich glaube nicht, dass dies unter diesen Umständen eine gute Idee ist."

Ein klarer Fall von Aberglauben.

Mittelalter[Bearbeiten]

Eine typische Hexenverbrennung wegen des Aberglaubens.

Im tiefen, dunklen Mittelalter war Aberglaube weit verbreitet. Die "heilige" Inquisition versuchte dieses Phänomen zwar durch Aufklärung zu beseitigen: "Die ist eine Hexe! Verbrennt Sie!" was allerdings den Einfluss des Aberglaubens eher festigte. Siehe Beispiele:

Hebammen[Bearbeiten]

Sie wurden oft ein Opfer des Aberglaubens, da sie mit den unreinen Säften in Verbindung kamen, und auch dafür zuständig waren tot geborene Babies zu bestatten. Da jeder wusste, das Hexen gerne mal Babies opfern / fressen (dem Teufel, Beelzebub, Isnogud und dem anderen Dämonengesocks) wurden sie sehr schnell verdächtigt, das Kind absichtlich tot auf die Welt gebracht zu haben oder für eventuelle Verkrüppelungen und Krankheiten verantwortlich zu sein.

Resultat: Hebammen wurden knapp und dieser Beruf erfreute sich in dieser Zeit nicht allzu großer Beliebtheit. Die Frauen wurden lieber etwas sichereres wie Wirtshaus-Hure oder Wegelagerer.

Nachbarn[Bearbeiten]

Wenn sie ein schönes (und meist an die örtliche Pfarrei grenzendes) Grundstück besaßen. Das konnte nur mit dem Teufel zugehen! Eine Theorie, die leider auch heute noch nicht ganz aus den Köpfen der Menschen verschwunden ist. (Meist Bankangestellte oder andere Neider)

Wahrsagerinnen, Zigeunerinnen, Ortsfremde[Bearbeiten]

Kamen sofort auf den Scheiterhaufen. Man konnte ja nie wissen. Wird auch heute noch in manchen Teilen Sachsen-Anhalts praktiziert, mit dem Argument, es handle sich um eine eingebürgerte Tradition.

Muslime[Bearbeiten]

Obschon sie in der Zeit nicht oft außerhalb von Zirkussen vorkamen. Das gleiche machten Muslime in ihrer Heimat mit gefangenen Christen, aber aus völlig anderen, hier nicht näher beschrieben Gründen. (Volksbelustigung, Geburtstagsgeschenk für den kleinen Sohn, heiliger Krieg, irgend ein anderer Krieg, nur so.)

Enten[Bearbeiten]

Eine Ente vor ihrer Schlachtung.

Wenn der Hexentest zugunsten der Hexe ausfiel. Enten konnten ebenso der heiligen Inquisition zum Opfer fallen:

  • bei Hungersnot
  • Weihnachten
  • bei Federbedarf
  • bei Entenmordgelüsten
  • bei Anschaffung eines Pitbull-Terriers
  • bei Sodomite
  • bei den als äusserst brutal geltenden "Entenkämpfen" (Zwei gehen rein, eine geht raus)
  • bei Enten klatschen

Krüppel und Geisteskranke[Bearbeiten]

Sämtliche Behinderte wurden sehr schnell Opfer des Aberglaubens und der Inquisition, da damals offiziell keine Geisteskrankheiten existierten und die Anfälle und Zuckungen sofort als Arbeitsunwillen ausgelegt wurden. Wobei hier die Todesstrafe nicht zwingend erforderlich war, sondern die Delinquenten lebenslang in einen Schuldturm (Plattenbau) gesteckt wurden, wo sie bei Bier, Schnaps, Spielautomaten und hässlichem Weibsvolk dahinvegitierten. Gefängniskleidung bestand zumeist aus Jogging-Anzügen billigster Qualität. Sowie Sperrholzmöbeln und mehrköpfiger Kinderschar.

Neuzeit[Bearbeiten]

Heute ist der Aberglaube so gut wie ausgestorben (außer in Rumänien und Lampukistan). In Rumänien wegen der andauernden, äusserst realen Vampirplage, die gottseidank mit der ebenfalls existierenden Werwolfplage kolidiert und so eine gewisse Balance hält.

In Lampukistan prinzipiell, da dort der Aberglaube gesetzlich festgeschrieben steht und ein Grundrecht darstellt.

In Deutschland herrscht kaum noch ernstzunehmender Aberglaube, wie z.B.:

Schwarze Katze von links! Achtung, das bringt Unglück.
  • "Schöner neuer Plasmafernseher, ABER ich glaube deine Frau ist eben mit nem Koffer raus"
  • "Schönes neues Haus, Aber ich glaube, du bist eben gefeuert worden"
  • "Schönes Baby, aber leider hat die Hebamme es getötet"

Ausnahmen sind:

  • Schwarze Katzen kreuzen deinen Weg von links.
  • Gehe nie unter einer Leiter her. (Vor allem, wenn ein Maler mit einer Farbdose draufsteht.)
  • Schlafe nie mit mehr als zehn Frauen gleichzeitig. (Das Risiko, deren Namen zu vergessen ist zu groß.)
  • Falle nie in einen alten Brunnen! (Du könntest auf den Froschkönig stürzen.)
  • Wenn du einen Geldschein am Boden siehst, tritt sofort darauf. Am besten mit Kaugummi an der Sohle.
  • Setze dich im Stadion nie in die falsche Kurve und schrei den Namen deines Vereins.(Lärmbelästigung)
  • Kaufe nie einen Subaru. Was so scheiße klingt, kann auch nix sein!
  • Schlage niemals eine Frau! (Die Weiber sind heute schon so früh aus dem Leim, dass sie alle 50 kg mehr als du wiegen und dich ins Koma prügeln könnten!)
  • Wenn du einen glänzenden Fleck siehst, probiere nie am Geschmack, ob es Eiter ist.
  • Arbeite nicht beim Kampfmittelräumdienst, wenn du Epileptiker bist (Auch Lärmbelästigung)
  • Wenn Gegenstände herumfliegen, dann ist das ein Fall für einen Geisterjäger.