APE-Lastendreirad

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Pia bevor sie sich auf die Fresse gelegt hat

Im letzten Jahrtausend legte sich eine gewisse Pia Ggio aus Italien nach einer Operation am Gleichgewichtsorgan am laufenden Band mit ihrem Roller auf die Fresse. Das brachte sie auf den Gedanken am Roller ein paar Stützräder anzubringen. Da nun das eigentliche Hinterrad im Weg war, montierte Pia es einfach ab. Das motorisierte Dreirad - die APE - war geboren.

Eine hinten angebrachte Apfelsinenkiste erhöhte den Nutzwert des Fahrzeuges ungemein. Nun war Pia auch in der Lage die Tomatensoße und Nudeln mitzunehmen, die am Straßenrand wuchsen und durch die Überbreite des Fahrzeuges zu Tode kamen.

In den folgenden Jahren kam es zu diversen Verbesserungen (Führerhaus, Elektrostarter usw), wobei stets darauf geachtet wurde den Fahrkomfort und Sicherheit zu verschlechtern und den Verbrauch zu erhöhen. Das Fahrzeug wurde umbenannt auf Lastendreirad und sah irgendwann aus wie eine Schubkarre mit Führerhaus.

Aktuelle Modelle[Bearbeiten]

APE50[Bearbeiten]

Klein, langsam und stinkt.

Kleinstes Modell mit theoretischen 50ccm. Wird im Normalfall aber sofort nach dem Kauf durch Tuningmaßnahmen verändert, was zur Folge hat, dass in Wirklichkeit kaum welche mit 50ccm unterwegs sind.

Neben anderen Zylindern und Vergasern, kommen auch stärkere Kupplungen zum Einsatz um die mächtigen Leistungen (ab 3PS) in Vortrieb umsetzen zu können. Die Bandbreite des Tunings bersteht aus:

  1. ein wenig schneller, wobei sich die Steigerung der Geschwindigkeit im Zehntel km/h Bereich abspielt.
  2. ein wenig lauter.

Die Zuladung auf der hinten angebrachten Apfelsinenkiste Sorry, Ladefläche beträgt maximal 200kg. Leider ist dann aber kein Fahrbetrieb mehr möglich außer Schneckengeschwindigkeit im ersten Gang. Da der Verbrauch der kleinen APE antiproportional zu den Fahrleistungen ist spricht der gebildete Italiener auch liebevoll von „ bevitore con senza alimentazione“ was übersetzt „kraftloser Säufer“ bedeutet.

Die APE 50 ist ein Einsitzer. Psychologisch betrachtet sind Fahrer einer APE50 also ziemliche Einsiedler, die mit anderen Menschen nichts am Hut haben. Das rächt sich spätestens dann, wenn sie nach einem kleinen Parkrempler (nix Knautschzone) mit abgetrennten Unterschenkeln im Rollstuhl sitzen und ganz alleine sind.

Es besteht beim Durchfahren von Schlaglöchern die akute Gefahr von Dachschäden. Da dieses Fahrzeug ja für kleine Italiener/innen konzipiert wurde, ist der Innenraum sehr niedrig gebaut. Dies hat bei Benutzung durch normalgroße mitteleupoäische Kerle zur Folge, daß das Dach beim Durchfahren von Schlaglöchern dem Fahrer gerne mal kräftig an den Schädel haut. Wo dann nun die Dachschäden entstehen, ist dann eine Frage der jeweiligen Stabilität.

APE TM[Bearbeiten]

Größer, langsam und stinkt auch.

Die TM ist deutlich größer als die APE50. Sie wird von einem 220ccm 2T-Benzinmotor angetrieben und erreicht Spitzengeschwindigkeiten von gefühlten 180km/h. Die wirklich gefahrenen km/h errechnet man nach der Formel: Echte km/h = gefühlte km/h / 3

Die hinten angebrachten Melonenkiste Sorry, Ladefläche ist deutlich größer als bei der kleinen APE und verträgt eine Zuladung von 750kg. Die TM wird als Zweisitzer angeboten. Paare, welche öfter zusammen unterwegs sind, erkennt man an der akuten Schwerhörigkeit wegen der lauten Fahrgeräusche und den durchgescheuerten Seitenähten der Hosen wegen der Enge und den Vibrationen.

Die relativ spritzige (Gähn) Charakteristik des 2T-Motors wurde durch den Einsatz eines 420ccm Dieselmotors noch unterboten. Ein kurzer Dreh am Gasgriff und nur 20sec später hat der Dieselmotor seine Nenndrehzahl erreicht. Dieses Verhalten wird in der Fachliteratur auch als Scharpingabstimmung beschrieben.

Wie bei der kleinen APE liegt die Knautschzone hauptsächlich im Fußraum der Fahrerkabine. Da wie schon beschrieben oft zwei Leute mit der TM unterwegs sind, hat sich in den letzten Jahren ein gesunder Markt für Doppelrollstühle, Vierfachprothesen und oversize Särge entwickelt.

APE Classic[Bearbeiten]

Rostig ab Werk.

Um die Leidensfähigkeit der Kundschaft auszutesten wurden ausgediente Presswerkzeuge nach Indien vertickert und alte Modelle dort nachgebaut. Damit ist es auf Anhieb gelungen die miese Verarbeitung der europäischen Modelle zu unterbieten. Die Verschiffung nach Europa erfolgt möglichst an Deck in der Salzwassergischt. So haben die teilweise blanken Metallflächen genug Zeit eine Schutzschicht allerfeinsten Eisenoxids anzusetzen.

Angetrieben wird die APE Classic von dem aus der TM bekannten 420ccm Dieselmotor. Allerdings hat dieser die sogenannte „Doppelscharpingabstimmung“ und eine Wasserkühlung und damit auch einen zero efficiency Wärmetauscher und eine alpha 0K Heizung. Diese wurde unter härtesten indischen Wetterbdingungen getestet. Ergebnis war eine Innenraumtemperatur von 78°C in der Sonne. Und das obwohl der Heizungtest nur am zweitwärmsten Tag im Jahr durchgeführt wurde. In unseren Breiten können wir bei 5°C Außentemperatur aber trotzdem kuschelige 5°C im Innenraum erwarten.

Die hinten angebrachten Kürbiskiste Sorry, Ladefläche (wenn sie nicht schon auf dem Schiff weggerostet ist), entspricht von der Größe in etwa der, der APE TM. Die Zuladung beträgt 800kg und die Spitzengeschwindigkeit in etwa gefühlte 180km/h. Als deutliches Sicherheitsplus gegenüber den anderen Modellen springen die Türen fast von alleine auf. Das bedeutet eine leichtere Bergung des Oberkörpers vom Unfallopfer.

Pro und Contra[Bearbeiten]

Vorteile[Bearbeiten]

  • Durch die dritte Spur sehr stabiles Fahrverhalten.
  • Tolles Verhältnis zwischen Fahrleistung und Verbrauch (für die Mineralölindustrie).
  • Überdeckung des eigenen Tinitus durch laute Fahrgeräusche.
  • Durch Vibrationen werden Aderverkalkungen vorgebeugt.
  • Da eine Ape nur drei Reifen besitzt, können bei einem Reifenwechsel finanzielle Mittel eingespart werden. Dies kommt später häufig der Finanzierung eines Rollstuhls zugute.

Nur mal so: Das Fahrverhalten ist nicht wirklich stabil. Der Verbrauch liegt bei ca. 8l / 100km. So laut ist sie nicht und vibrieren tut sie auch nicht so dolle.

Nachteile[Bearbeiten]

  • Kleintiere, welche sich sonst in der Mitte der Fahrbahn aufhalten werden vom Vorderrad erwischt.
  • Vorderradbremse zieht nicht wegen eingeklemmter Kleintierkadavern.
  • Geruchsbelästigung im Sommer wegen fauliger Fleischreste am Vorderrad.
  • Ärger mit dem Nachbarn wegen „Nachbars Katze“.
  • Schwacher Scheibenwischer. Kleintier-Reste müssen vor der Weiterfahrt von Hand entfernt werden.