A2

Aus Stupidedia, der sinnfreien Enzyklopädie!
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die A2 ist mit 5184 Kilometern die längste Ost-West-Autobahn der Bananenrepublik Deutschland. Weil sie Holland mit Polen verbindet, ist sie ständig mit Kamikaze-Wohnwagengespann-Fahrern und polnischen Kampf-Lkw verstopft und daher für den Durchschnittsautofahrer nur unter höchster Lebensgefahr befahrbar.

Geschichte[Bearbeiten]

Weil die A2 die Reichshauptstadt Germania Berlin mit dem West-Rest verband, wurde sie schon zu Adolfs Zeiten begonnen und sogar beinahe fertiggestellt. Der Führer hat diese Reichsautobahn sogleich ausprobiert, fuhr mit dem KdF-Wagen über Holland nach Frankreich und ging den Franzosén auf den Sack.

Nachkriegsentwicklung[Bearbeiten]

Weil die Russen und die anderen Alliierten Deutschland 1945 in der Mitte durch- und den äußeren Ostteil absägten, wurde auch die A2 in zwei Teile zerlegt. Der Westteil diente fortan den Insassen des Ruhrpotts als Rennstrecke zur Hannoveraner Messe. Der Ostteil führte von Berlin nach Magdeburg, das restliche Teilstück bis zur Zonengrenze war uninteressant, da er die Sowjetzone mit dem Klassenfeind verbunden hätte. Entsprechend blieb dieser Teil bis 1990 im Vorkriegszustand. Eine Ausnahme stellte der Grenzübergang Helmstedt-Marienborn dar, über welchen Bürger der BRD West-Berlin besuchen konnten (und umgekehrt), aber auch in der DDR unerwünschte Ossis in den Westen abgeschoben wurden.

Entwicklung seit der Wende[Bearbeiten]

Mit dem Mauerfall bestand plötzlich ein Bedarf nach Verkehrsverbindungen zwischen Ost und West, wodurch im Zuge des Aufbaus Ost die ganze Autobahn überasphaltiert wurde und seither Regierungsbeamte in Acht- bis Zwölfzylinderlimousinen mit 300 km/h zwischen Bonn und der neuen alten Hauptstadt Berlin pendeln können.

Verlauf[Bearbeiten]

Die Autobahn beginnt im Ruhrgebiet und endet in Brandenburg. Es gibt im Westen mit der A40 Aachen-Essen eine Zulaufstrecke für niederländische Wohnwagengespanne und mit den Autobahnen A10 (Berliner Ring) und A12 im Osten Zulaufstrecken für polnischen Lasterverkehr.

Westteil[Bearbeiten]

Die Autobahn entsteht nahtlos aus der A3 in der Nähe von Essen und führt über das ständig gesperrte verstopfte Kamener Kreuz nach Osten. Wer die A2 ab hier in Gesellschaft tausender Autos mit gelbem Nummernschild befährt, entdeckt auf seiner Reise neben Dortmund nach einigen Hundert Kilometern Fahrtstrecke das schöne Ostwestfalen und ein paar Sperranlagen auf der linken Seite. Kein Wunder, denn hier liegt Bielefeld, oder besser das, was so tut, als sei es Bielefeld. Wie auf einer gigantischen Achterbahn geht es rauf und runter, links und rechts quer durch das Weserbergland. Da die Autobahn hier aufgrund des komplexen Streckenverlaufs ständig erneuert werden muss, ist das Unfallrisiko hier extrem. Ein Befahren ist daher nur mit Erwerb einer Sonderversicherung gestattet. Das Weserbergland erstreckt sich bis zur Landesgrenze zwischen Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen.

Mittelteil[Bearbeiten]

In Niedersachsen wird der geneigte Autofahrer in einem lieblichen Nirgendwo empfangen. Fährt er ein paar weitere hundert Kilometer geradeaus, kommt er in Hannover an. Möchte der Autofahrer hier nicht bleiben, kann er weiter nach Osten fahren, kommt zunächst an Braunschweig und Wolfsburg mit der berühmten Autofabrik vorbei und befährt unmittelbar danach die ehemalige Zonengrenze.

Ostteil[Bearbeiten]

Panoramaansicht eines Elefantenrennens auf der A2.

Sobald er diese Grenze passiert hat, befindet sich der unerschrockene Autofahrer in Sachsen-Anhalt. Er muss sich die Autobahn nunmehr mit Myriaden polnischer, tschechischer, ukrainischer, aber auch niederländischer LKW teilen, welche Waren im Express zwischen den Häfen von Rotter- und Amsterdam und Osteuropa transportieren. Diese LKW überholen einander mit maximal 5 km/h Geschwindigkeitsdifferenz, besonders gern da, wo ein ausdrückliches Überholverbot für LKW gilt. Wer mit seinem PKW schnell durchkommen möchte, hat schlicht keine Chance. Denn auf der A2 demonstrieren die Lasterfahrer, was eine richtige Ostfront ist... Dafür passiert man alsbald die sächsisch-anhaltinische Landeshauptstadt Magdeburg und kann die hier erzeugten Halbkugeln bewundern. Mit ganz viel Glück kann man(n) sogar zwei Halbkugeln in einem der anderen Fahrzeuge erspähen. Sollte das nicht der Fall sein, fährt man eben weiter bis Berlin. Hier endet die Autobahn A2 bei Potsdam an der Berliner Ringautobahn A10, wo man die Möglichkeit hat, über die Avus in die Innenstadt zu fahren und sich in Berlin im Café bei einem Latte macchiato ins WLAN einzuklinken. Alternativ bleibt man auf der A10 und fährt weiter, immer nach Osten, bis an das Dreieck Spreeau, wo man auf die A12 wechselt. Sie führt den Autofahrer der aufgehenden Sonne entgegen bis an die polnische Grenze.